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Uniklinik Schleswig-HolsteinUKSH geht mit allen Bietern in die zweite Runde

Der Aufsichtsrat des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) geht mit allen Bietern für den Bau und Betrieb der beiden Standorte Kiel und Lübeck in die zweite Runde.

"Mit dem Gewinner des Wettbewerblichen Dialoges wird ein Pauschalfestpreis für Planung und Bau sowie die Betriebsleistungen vereinbart", so Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH. Am 29. Februar 2012 hatte die Landesregierung den Startschuss für die Einleitung eines Vergabeverfahrens an einen privaten Investor im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) gegeben. Das vorgesehene Volumen des baulichen Masterplans an beiden Standorten des UKSH umfasst 380 Millionen Euro als ÖPP-Projekt für die Gebäude der Krankenversorgung und 160 Millionen Euro in öffentlicher Finanzierung für Forschung und Lehre.

Investitionen sollen 2014 beginnen
Der Investor soll die Gebäude für die Krankenversorgung übernehmen, sanieren, für 25 Jahre betreiben und an das UKSH verpachten – dabei bleibt das UKSH in öffentlicher Hand. Während die Sanierungs- und Baukosten für die Einrichtungen der Krankenversorgung vom privaten Investor getragen werden, übernimmt das Land unter finanzieller Beteiligung des UKSH die Finanzierung der 160 Millionen Euro für Lehr- und Forschungseinrichtungen. Dieser Betrag soll in einem Zeitraum von 2014 bis 2021 zur Hälfte aus dem Landeshaushalt und zu jeweils 40 Millionen Euro aus dem Zuschuss für Forschung und Lehre sowie dem UKSH erbracht werden. Die Investitionen sollen 2014 beginnen und zeitlich abgestimmt mit der Sanierung der Gebäude für Krankenversorgung laufen. Im ÖPP-Verfahren werden je Campus Neubauten in der Größe von 17.000 bis 18.000 Quadratmeter Nutzfläche zuzüglich 4.000 bis 6.000 Quadratmeter Umbau bestehender Gebäude sowie weitere Sanierungsmaßnahmen verhandelt und geplant werden.

Das Vergabeverfahren für Bau und Sanierung der Krankenversorgungsgebäude wird als "Wettbewerblichen Dialog" durchgeführt. Dabei handelt es sich um ein EU-weit eingeführtes Verfahren für komplexe und sehr große ÖPP-Projekte. Es bietet die Möglichkeit, während der Dialog-Phase flexibel die bestmögliche Lösung für das Gesamtprojekt zu finden.

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