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Behandlung von ArbeitsunfällenUnfallversicherungen verschärfen Kooperationsbedingungen

Bisher dürfen rund 600 Krankenhäuser für die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) schwer- und Schwerstverletzte behandeln. Doch ihre Zahl dürfte sich deutlich reduzieren.

Nach einer Prognose der Krankenhausberatung Andree Consult wird sich die Zahl der Krankenhäuser, die im Auftrag der Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)behandeln dürfen, in den nächsten Jahren auf rund 300 Häuser verringern und damit halbieren.

Der Grund: Die DGUV – sprich, der Verband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen – wird ihre Versorgungskriterien in den nächsten Monaten verschärfen. Damit möchte sie die Qualität und Effizienz der Behandlung steigern. "Als Orientierungsgröße für die Konzentration kann die Anzahl der Häuser oberhalb der Grund- und Regelversorgung dienen, die durch das Traumanetzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zertifiziert sind." Es wird allerdings einen Übergangszeitraum von fünf Jahren geben. Dass am Ende, wie von Andree Consult geschätzt, nur noch circa 300 Krankenhäuser an der Versorgung beteiligt seien, möchte DGUV-Sprecher Stefan Boltz nicht bestätigen.

24-Stunden-Versorgung lückenhaft
Entschlossen hat sich die DGUV zu diesem Schritt, weil viele Kliniken eine unfallchirurgische Versorgung rund um die Uhr wegen des Kostendrucks nicht mehr erfüllen könnten.

Die DGUV verfügt über einen jährlichen Gesamtumsatz von circa zwölf Milliarden Euro. Für die stationäre Versorgung belaufen sich die Ausgaben auf rund eine Milliarde.

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