Georg Thieme Verlag KG

DKGVerlängerung der Ausgleichszahlungen für Kliniken greift zu kurz

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat den Corona-Rettungsschirm für Kliniken bis zum 11. April 2021 verlängert. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) begrüßt den Schritt, fordert aber zusätzliche Anpassungen.

Krankenhausflur
Upixa/stock.adobe.com

Symbolfoto

Am vergangenen Freitag wurde per Rechtsverordnung über die Verlängerung der Ausgleichszahlungen für berechtigte Krankenhäuser bis zum 11. April 2021 entschieden. Grundsätzlich begrüße die DKG diese Regelung, die „anspruchsberechtigten Kliniken ab 1. März Klarheit“ verschaffe.

Es gibt aber auch Kritik: „Für die Krankenhäuser enttäuschend ist das Festhalten am bisherigen Inzidenzwert 70 und der Mindestauslastungsquote von 75 Prozent auf den Intensivstationen. Diese Werte werden im Durchschnitt in Deutschland längst unterschritten, was dazu führt, dass in immer mehr Regionen Krankenhäuser keine Ausgleichszahlungen mehr erhalten. Die pandemiebedingten Erlösausfälle bleiben aber unvermindert bestehen“, erklärte Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der DKG.

Auch wenn die Ausgleichszahlungen nach den Beratungen im Covid-Beirat vom 24.02.2021 in den Kontext eines Ganzjahresausgleiches für das laufende Jahr gestellt werden könnten, müssten die Werte zeitnah, in den nächsten Tagen, angepasst werden.

Bitte loggen Sie sich ein, um einen neuen Kommentar zu verfassen oder einen bestehenden Kommentar zu melden.

Jetzt einloggen

  • Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!