Die Verhandlung werde voraussichtlich auf nächstes Frühjahr verschoben, sagte die Sprecherin des Landgerichtes Leipzig, Christiane Fernstedt. Konkrete Termine stünden aber noch nicht fest. Die Verschiebung sei nötig geworden, weil ein neuer Anwalt zur Verteidigung der Hebamme dazugekommen sei.
Die Frau war 2011 vom Amtsgericht Leipzig wegen fahrlässiger Körperverletzung zu 3.000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Sie soll bei der Geburt des kleinen Tony im September 2008 schwere Fehler gemacht haben. Das Baby kam nach einem Not-Kaiserschnitt hirntot zur Welt. Gegen das Urteil hatten sowohl die Hebamme als auch Tonys Eltern und die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt. Die Nebenkläger und die Staatsanwaltschaft hatten eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung gefordert, die Verteidigung Freispruch.


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