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US-ProzessNovartis muss zahlen

In einem Prozess gegen Novartis in New York haben die Geschworenen den Pharmakonzern in allen drei Anklagepunkten für schuldig befunden.

Sie betreffen die Diskriminierung von Frauen. Das Gericht hat gegen Novartis Schadenersatzzahlungen in Höhe von 3,37 Millionen US-Dollar und eine im Umfang noch zu bestimmende Buße verhängt.

Laut dem Urteil soll Novartis Frauen bei Beförderungen übergangen haben, für gleiche Arbeit nicht den gleichen Lohn ausbezahlt und Schwangere benachteiligt haben. Das Gericht wollte im Anschluss das Strafmaß bestimmen. Der seit fünf Wochen laufende Fall ist die größte Klage wegen Diskriminierung gegen Frauen in den USA. Wird Novartis für schuldig befunden, könnten die Abgeltungen und Strafgelder in die Milliardenhöhe gehen.

13 Novartis-Mitarbeiterinnen stehen in der Sammelklage stellvertretend für 5.600 Arbeitnehmerinnen, die zwischen 2002 und 2007 für den Konzern gearbeitet haben. Ihnen allen steht es frei, sich der Klage anzuschließen. Die neunköpfige Jury kann nicht nur die Höhe der Wiedergutmachung bestimmen, die die Opfer erhalten. Sie kann auch darüber befinden, ob das Unternehmen mit Strafzahlungen belegt werden soll.

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