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HandelsplatzCompuGroup will für 40 Millionen Euro Aktien zurückkaufen

Die CompuGroup Medical startet ein Aktienrückkaufprogramm, bei dem bis zu 500 000 Aktien zu einem Gesamtkaufpreis von maximal 40 Millionen Euro zurück erworben werden sollen. Der Aktienkurs zog an.

Konzernzentrale CompuGroup Medical
CGM

Konzernzentrale CompuGroup Medical in Koblenz.

Der auf das Gesundheitswesen spezialisierte Softwareanbieter CompuGroup Medical will bis zu eine halbe Million eigene Aktien entsprechend 0,93 Prozent des Grundkapitals zurückkaufen. Für die unter Ausnutzung der Ermächtigung durch die Hauptversammlung zu erwerbenden Papiere sollen maximal 40 Millionen Euro ausgegeben werden, teilte das Unternehmen mit. Das Aktienrückkaufprogramm wird am 26. Februar 2021 begonnen und endet mit Ablauf des 30. April 2021. Die Anleger reagierten erfreut. Der Aktienkurs von CompuGroup legte auf der Handelsplattform in einer ersten Reaktion um mehr als ein Prozent zu.

Das Aktienrückkaufprogramm wird von einem Kreditinstitut durchgeführt. Dabei erwirbt das Kreditinstitut die Aktien über die Börse und trifft seine Entscheidungen über den Zeitpunkt des Erwerbs unabhängig von der Gesellschaft. Sofern Aktien während eines geschlossenen Zeitraums oder während eines Zeitraums zurückgekauft werden sollen, in dem die CompuGroup Medical  beschlossen hat, die Bekanntgabe von Insiderinformationen aufzuschieben, hat das Unternehmen ein Kreditinstitut mit der Abwicklung solcher Rückkäufe beauftragt. Das Institut trifft seine Entscheidungen über den Zeitpunkt des Erwerbs von Aktien der CompuGroup Medical unabhängig und unbeeinflusst vom Unternehmen. CompuGroup wird insoweit keinen Einfluss auf die Entscheidungen des Kreditinstituts nehmen.

Die Aktien werden zu Marktpreisen im Einklang mit den Handelsbedingungen erworben. Insbesondere werden die Aktien nicht zu einem Kurs erworben, der über dem des letzten unabhängig getätigten Abschlusses oder (sollte dieser höher sein) über dem des derzeit höchsten unabhängigen Angebots auf dem Handelsplatz, auf dem der Kauf stattfindet, liegt. Darüber hinaus wird das Unternehmen an einem Handelstag nicht mehr als 25 Prozent des durchschnittlichen täglichen Aktienumsatzes auf dem Handelsplatz, auf dem der Kauf erfolgt, erwerben. Das Aktienrückkaufprogramm kann, soweit erforderlich und rechtlich zulässig, jederzeit ausgesetzt und auch wieder aufgenommen werden.

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