Offener Brief

Freie Kliniken Bremen kritisieren Bezuschussung des Klinikverbunds Gesundheit Nord

In einem offenen Brief wendet sich die Mitarbeitervertretungen der Freien Kliniken Bremen an den Senat, um sich gegen die Bezuschussung des finanziell angeschlagenen Klinikverbunds Gesundheit Nord (GeNo) auszusprechen.

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Die kommunalen Kliniken würden gegenüber den freigemeinnützigen Krankenhäusern bei der Verteilung von Geldern bevorzugt werden, heißt es in dem Schreiben der Freien Kliniken Bremen. Die finanzielle Schieflage der GeNo sei durch wirtschaftliche Fehlentwicklungen verursacht worden, die nun erneut durch einen beantragten Nachtragshaushalt ausgeglichen werden solle. Mit den neu geforderten 185 Millionen Euro sei mittlerweile eine Finanzspritze in Höhe von 400 Millionen Euro in den Klinikverbund geflossen.

Gleichzeitig steige die finanzielle Belastung an den Freien Kliniken durch geringe Zuschüsse und ausbleibende Unterstützung durch den Senat. „Dieser Sparzwang, dem die Häuser der Freien Kliniken Bremen unterliegen, wirkt sich auf viele Bereiche des Arbeitsalltags aus. Die Belastung für die Pflege und die Ärzteschaft steigt spürbar. Mit 185 Mio. Euro (zusätzlich!!) könnten auch in den Freien Kliniken Bremen notwendige Investitionen getätigt werden“.

Gleichbehandlung aller Bremer Kliniken gefordert

Es fehle außerdem das Verständnis dafür, wie Senatorin Prof. Dr. Quante-Brandt die Funktion als Gesundheitssenatorin mit ihrem Amt als Aufsichtsratsvorsitzende des kommunalen Klinikverbunds Gesundheit Nord vereinbaren kann, heißt es weiter. „Die Entscheidung des Senats zum beantragten Nachtragshaushalt lässt jedenfalls an einer Gleichbehandlung aller 14 Bremer Kliniken und an Ihrer Unparteilichkeit als Gesundheitssenatorin zweifeln.“

Mit ihrem offenen Brief fordern die Freien Kliniken Bremen daher eine Gleichbehandlung aller Bremer Kliniken und eine angemessene Unterstützung ihrer eigenen Häuser durch den Senat.

Vollständig lesen Sie den offenen Brief hier.

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