In einem Antrag an das nordrhein-westfälische Parlament fordern beide Landtagsfraktionen die Landesregierung auf, sich für eine Änderung der Blutspende-Regeln einzusetzen. Die Gefahr, sich in Deutschland bei einer Bluttransfusion mit dem Aidserreger HIV zu infizieren, liege bei 1 zu 4,3 Millionen, heißt es in dem Antrag. Alle homo- und bisexuellen Männer unter Generalverdacht zu stellen und von Blutspenden auszuschließen, sei "grob diskriminierend". Das Thema steht nächste Woche Donnerstag auf der Tagesordnung des Parlaments.
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