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Wachstumskurs fortgesetztulrich medical legt in 2016 zweistellig zu

Der Medizintechnik-Hersteller aus Ulm blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Außerdem haben drei Jungforscher aus einer Kooperation für Jugend forscht mittlerweile ein Patent erhalten.

Die drei Jungforscher von Jugend forscht mit ulrich medical
Foto: Stefan Sättele

Die drei Jungforscher Jannik Münz, Lukas Bohnacker und Marc Engelhardt

"Wir sind stolz auf dieses kontinuierliche, gesunde Wachstum und freuen uns darauf unseren Kunden auch in Zukunft Spitzentechnologie "Made in Germany zu bieten", sagt Klaus Kiesel, Geschäftsführer von ulrich medical. "Ein wichtiger Bestandteil unseres Erfolgs ist die eigene Entwicklung und Fertigung. Wir sind mittlerweile eines der wenigen Unternehmen in der Branche das noch in Deutschland entwickelt und produziert", erläutert Christoph Ulrich, geschäftsführender Gesellschafter des Medizintechnik-Unternehmens.

Ein besonderer Erfolg im vergangenen Jahr war das mehrfach ausgezeichnete Kooperationsprojekt mit dem Schülerforschungszentrum, das beim Neujahrsempfang der IHK Ulm und Bodensee-Oberschwaben vorgestellt wurde. Für die entwickelte Technologie, die die Produktionsprozesse des Medizintechnik-Herstellers optimiert, haben die drei Jungforscher mittlerweile ein Patent erhalten. "Wer in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben möchte, muss auch für unkonventionelle Lösungsansätze offen sein. Mit dem Jugend-forscht-Projekt haben wir Schülern und Auszubildenden die Chance gegeben ihre scheinbar verrückten Ideen auszuprobieren. Und das mit vollem Erfolg", sagt Klaus Kiesel.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten brachte ein spezieller, vom Projektteam entwickelter Messaufbau den Durchbruch. "Es ist äußerst selten, dass aus einer solchen Zusammenarbeit eine patentfähige Technologie entsteht. Doch in diesem Fall hatten wir Glück", freut sich Klaus Kiesel. "Wir sind überzeugt, dass wir mit dem neu entwickelten Verfahren nicht nur unsere eigenen Produktionsprozesse optimieren sondern auch andere Branchen davon profitieren können."

Die neue Echtzeitregelung reduziert den Werkzeugverschleiß um über 80 Prozent und verringert den Verbrauch des teuren und in seiner Herstellung sehr energieintensiven Rohstoffs Hartmetall. Hinzu kommt eine Reduzierung der Herstellzeit, die je nach Verschleiß des Fräsers je Implantat unterschiedlich hoch ausfällt.

ulrich medical unterstützt auch in diesem Jahr den Regionalwettbewerb Jugend forscht und nimmt mit einem neuen Projekt teil.

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