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Rollout250 Praxen starten mit E-Rezept in Westfalen-Lippe

In Westfalen-Lippe beginnt am 1. September 2022 die schrittweise Einführung des E-Rezepts. Zum Beginn sind rund 250 Praxen dabei, wie die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) mitteilte.

Arzt Patient Gespräch
Bongkarn/stock.adobe.com

Symbolfoto

Rund 250 Praxen begleiten die erste Rolloutphase des E-Rezepts am 1. September 2022. In den nächsten Monaten sollen noch mehr dazu kommen. Gesetzlich Versicherte erhalten in diesem Rahmen einen Code auf ihr Smartphone, mit dem sie das gewünschte Medikament von der Apotheke erhalten.

Wer die dafür nötige App nicht hat oder kein Smartphone benutzt, bekommt den Code auf einen Zettel ausgedruckt. Ab 2023 sollen E-Rezepte außerdem mit der elektronischen Gesundheitskarte eingelöst werden können.

Vom Papierausdruck zur Einlösung per Gesundheitskarte

Das E-Rezept startet in Westfalen-Lippe sozusagen mit angezogener Handbremse. So werden die Rollout-Praxen in den ersten Wochen lediglich einen Papierausdruck erstellen können, sagte KVWL-Vorstand Thomas Müller. Doch erwarte die KVWL von der für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte zuständigen halbstaatlichen Firma Gematik, dem Bundesgesundheitsministerium und den Apothekenverwaltungssystem-Herstellern, dass das E-Rezept spätestens in drei Monaten mit der elektronischen Gesundheitskarte übertragen und eingelöst werden könne.

Was ist der größte Vorteil beim E-Rezept? „Zeit“, sagen viele Praxen. Die händische Unterschrift der Ärzt*in fällt weg, die Medizinische Fachangestellte muss diesem nicht mehr hinterherrennen. Teilweise entfällt sogar für den Patienten der Gang in die Praxis, weil das E-Rezept auch via Videosprechstunde ausgestellt werden kann.

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