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Agaplesion investiert in Start-up Myosotis

Agaplesion beteiligt sich erstmals mit einer Direktinvestition an einem Start-up. Die Gründer der Myosotis GmbH Felix Kuna und Jasper Böckel wollen mit ihrer App myo die Kommunikation zwischen Angehörigen von Bewohnern einer Wohn- und Pflegeeinrichtung und dem Personal verbessern und mit dieser digitalen Lösung den Service ausbauen.

Myostois Gründer mit Bewohnerin

Anja Müller - emanya Photography

Die Gründer Felix Kuna (links) und Jasper Böckel (rechts) erklären einer Bewohnerin die Vorteile ihrer App myo.

Das Konzept hat Agaplesion überzeugt: Der Konzern hält künftig acht Prozent der Anteile am Unternehmen. Der Name Myosotis leitet sich von der Pflanze Vergissmeinnicht ab – und genau darum geht es: Die Pflegekräfte können die Angehörigen via App-to-App, App-to-Mail oder App-to-SMS über Ausflüge, Veranstaltungen oder andere Ereignisse mit Fotos, Textnachrichten oder auch Videos informieren.

Die Kenntnis über solche Aktivitäten ist für die Familien außerordentlich wichtig, weil sie ihre betagten Verwandten in guten Händen wissen wollen − in einer Einrichtung, deren Versorgungsqualität im Alltag nachvollziehbar gelebt wird.

Ein weiteres Feature: Die Mitarbeitenden können den Angehörigen mitteilen, ob der Bewohner bspw. eine neue Zahnpasta benötigt oder für den anstehenden Besuch einen anderen Wunsch hat. Dr. Markus Horneber, Vorstandsvorsitzender Agaplesion gAG, weiß: „Digitale Plattformen wie die Sozialen Medien sind in allen Altersgruppen beliebt und sorgen für eine zeitnahe Kommunikation. Diese Vorteile nutzt myo und passt das Angebot auf die Bedürfnisse im Bereich Wohnen & Pflegen an. Die App baut Service und Transparenz aus, und kann perspektivisch auch ein hilfreiches Instrument bei der Pflegedokumentation sein. Wir freuen uns, das innovative Start-up bei der Entwicklung zu unterstützen.“

App passt perfekt in Digitalisierungsstrategie

Die Gründer kennen Agaplesion bereits gut: Am Standort Berlin haben die jungen Männer Pflegepraktika absolviert und sind so auf die Idee zur Entwicklung der App gekommen. Im vergangenen September waren sie bereits in der engeren Wahl für das das Agaplesion Gründerstipendium.   Dieses bekam damals Sympatient, die mit Hilfe von Virtual-Reality-Szenarien Angstzustände bekämpfen. „Beide Bewerber hatten uns überzeugt. Myo bietet eine innovative Lösung, um die Kommunikation im Bereich Wohnen & Pflegen zu verbessern – einem Sektor, der durch den demografischen Wandel immer bedeutsamer wird. Die App passt perfekt in unsere Digitalstrategie“, bekräftigt Horneber den außergewöhnlichen Schritt.

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