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KIS und Co.Harzklinikum setzt künftig noch mehr auf Nexus

Mit einer Digitalisierungsoffensive will das kommunale Harzklinikum digitale Anwendungen in der Pflege, Medikation und anderen patientenbezogenen Bereichen umsetzen. Das Lösungsportfolio liefert Nexus.

Wernigeröder Harzklinikum
Harzklinikum
Eingang auf die Pflegestation der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Wernigeröder Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben.

Die siebenköpfige Projektgruppe „Digitalisierung und Entwicklung“ unter der Leitung von Juliane Michaelis und Hardy Krüger soll einiges verändern im Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben. Was die drei Häuser in Quedlinburg, Wernigerode und Blankenburg sowie die Medizinischen Versorgungszentren brauchen, sind digitale Lösungen in der Pflege und Medikation sowie anderen patientenbezogenen Bereichen.

Unterstützt von der Geschäftsführung sollen diese jetzt entwickelt und umgesetzt werden, heißt es von Seiten des Klinikums. Damit die Tools – besonders im Bereich Pflege – auch das leisten, was benötigt wird, schuf das Harzklinikum zum Projektstart eine dedizierte Stelle im Team der Pflegedienstleitung. Seit März 2024 unterstützt der ausgebildeter Pflegefachmann Richard Böhlert auf dieser Position die jeweiligen Pflegedienstleitungen im Bereich der Digitalisierung und Entwicklung.

Von Fieberkurve bis Visitenwagen

Neben Workshops mit Pflegekräften und Ärzt*innen widmet sich die Digitalisierungs-Projektgruppe vor allem der Einführung der neuen Nexus Next Generation Software. Das beinhaltet auch die Digitalisierung der bisher analogen „Patientenkurve“. Die neue elektronische Variante steht ab sofort überall zur Verfügung und spart den Fachkräften etwaiges Suchen oder Verlieren. Die digitale Patientenkurve kann außerdem nicht nur am Schreibtisch, sondern auch auf mobilen Endgeräten wie Tablets oder mobilen Visitenwägen genutzt werden. 

Neben der Nexus Pflegekurve zur Ablösung der Papierkurve, setzt das Harzklinikum auch auf die Nexus Medikation, um den digitalen Medikations-Prozess zu etablieren. Ein weiteres derzeitiges Projekt der Digitalisierungs-Strategie ist der Einsatz von Visitenwagen und Mobile Devices, die Hardware für die ortsunabhängige Patienten-Dokumentation bereitstellen.

Unterstützung durch öffentliche Fördergelder

Die Projektgruppe des Harzklinikums wird durch öffentliche Fördergelder vom Bund, dem Land Sachsen-Anhalt aus dem Krankenhauszukunftsfonds (KHZF) erheblich unterstützt, welche wiederum im Rahmen der Europäischen Aufbau- und Resilienzfazilität (AFG) von der Europäischen Union refinanziert werden.

Über das Harzklinikum

Das Harzklinikum ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit 725 stationären Betten und 53 Tagesklinikplätzen. Jährlich werden hier 32 000 bis 34 000 stationäre und rund 70 000 ambulante Patientinnen und Patienten behandelt. Dabei beschäftigt das Klinikum über 2400 Mitarbeitende in 22 Kliniken und 8 Medizinischen Zentren.

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