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Hybrid-CareJohanniter und iAtros gründen Telemedizin-Gesellschaft

Zusammen mit Telemedizin-Anbieter iAtros haben die Johanniter die DT Deutsche Telemedizin GmbH gegründet. Ziel ist eine verbesserte Versorgungslage im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen gemeinsam mit niedergelassenen Ärzt*innen.

DT Deutsche Telemedizin GmbH
Johanniter

Die Johanniter GmbH und der Münchner Spezialist für Telemedizin, die iATROS GmbH, haben am 17. Juni 2022 die DT Deutsche Telemedizin GmbH gegründet.

Die Johanniter GmbH und der Münchner Spezialist für Telemedizin, die iAtros GmbH, haben am 17. Juni 2022 die DT Deutsche Telemedizin GmbH gegründet. Geleitet wird der deutsche Hybrid-Versorger von Dr. Georges von Degenfeld und Jeremy Dähn mit Sitz am Johanniter-Krankenhaus in Duisburg-Rheinhausen. ­

Hybrid Care Versorgung im Fokus

Mit der Gründung soll die Digitalstrategie der Johanniter konsequent umgesetzt werden, wobei die DT Deutsche Telemedizin GmbH hier besonders bei der Vorbeugung und Behandlung im kardiologischen Sektor Pionierarbeit leisten werde: Die Unterversorgung im Bereich der Herzkreislauferkrankungen wolle man gemeinsam mit niedergelassenen Ärzt*innen verbessern. Damit zählt die neue Gesellschaft zu den Vorreitern in der Hybrid Care Versorgung in Deutschland mit Fokus auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Rund 20 Prozent der Gesamtkosten im deutschen Gesundheitssystem entstünden demnach durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, was der unzureichenden Versorgung in diesem Bereich geschuldet sei.

Rund um die Uhr erreichbar

Im Rahmen der DT Deutsche Telemedizin GmbH seien die Teleärzt*innen rund um die Uhr erreichbar und wichtige Daten aus der jeweiligen Patientenakte seien für jene verfügbar. Den Patientinnen und Patienten könne somit erfolgreich, jederzeit und schnell geholfen werden, weil die Ärzt*innen sowohl über Laborwerte verfügten als auch die Vitalparameter von Wearables und Implantaten erfahren könnten. Gebühren für Online-Sprechstunden und das Konsultieren von Online-Ärzten würden vollständig für alle in Deutschland versicherten Patientinnen und Patienten übernommen.

Signifikante Verbesserung der Versorgungslage

Patient*innen würden zudem per App an die Medikamenteneinnahme und wichtige Messungen, wie z.B. Blutdruck und EKG, erinnert werden und gerade für Menschen mit Bluthochdruck, Koronarer Herzkrankheit, Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz stelle diese Versorgungsform eine signifikante Verbesserung dar. Herzinfarkte, Schlaganfällen sowie die Reduktion von akuten Krankenhauseinweisungen gelte es zu verhindern. Einige große gesetzliche und private Krankenkassen würden bereits auch die Kosten für die digitalen Begleitprogramme übernehmen.

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