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ZukunftsvisionenNächste Runde für den Healthcare Hackathon in Mainz

Nach dem Auftakt der Healthcare Hackathon-Veranstaltungsreihe 2020 in Berlin und Kiel, ist die Universitätsmedizin Mainz am 21. und 22. Juni Gastgeber des Online-Events. Interessierte können sich noch bis Donnerstag anmelden.

Programmierer
Foto: Fotolia (Syda Productions)

Symbolfoto

Ziel der Veranstaltung ist es, die Digitalisierung im Gesundheitswesen erlebbar zu machen, Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen, sowie Möglichkeiten als auch Visionen für eine digitale Zukunft zu erarbeiten. Das ZDF Digital Studio überträgt das Online-Event live aus dem Gutenberg Health Hub der Universitätsmedizin Mainz. ZDF Moderator Philip Häusser führt dabei interaktiv durch das Programm und moderiert die Veranstaltung.

Beim Healthcare Hackathon in Mainz werden gemischte Teams aus einem breiten Spektrum von Fachexperten, Startups, Programmierern und Industriepartnern zusammenarbeiten und bei der Entwicklung ihrer Ideen durch Coaches unterstützt. Die Bedeutung der Arbeiten wird auch durch die aktive Einbindung des health innovation hub (hih) des Bundesministeriums für Gesundheit betont. Neben Jens Spahn, Bundesminister für Gesundheit, wird auch Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, die Teilnehmer begrüßen.

Themenschwerpunkte unter anderem Nachhaltigkeit, digitale Pflege und Covid-19

Mit der diesjährigen Mainzer Veranstaltung kann man nun auf sechs gemeinsame Healthcare Hackathons zurückblicken. Laut Christian Elsner, Kaufmännischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, zeichne sich die Veranstaltung besonders durch den Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit aus. „Viele Ideen und Projekte, die sogenannten Hacks, haben wir im Laufe der Veranstaltungen bis in die Anwendung in der Praxis begleiten können. 'Meine Stadt rettet' beispielsweise ist eine App, die freiwillige Ersthelfer parallel zu den Noteinsatzkräften alarmiert und sie zum Einsatzort lenkt.“

Die Schwerpunkte der verschiedenen Arbeiten liegen im Jahr 2020 bei den Themen digitale Pflege, Künstliche Intelligenz, Quantencomputing, Bot-Systeme, Notfallmedizin und Apps für Patienten sowie Ärzte. Außerdem werden sich viele Projekte in dieser besonderen Zeit mit der Lösung von den Herausforderungen der Covid-19-Situation beschäftigen. Hier führt die Universitätsmedizin Mainz im Rahmen der durch das Bundesministerium für Bildung und Forschunggeförderten (BMBF) geförderten Taskforce ein Koordinationsprojekt in enger Zusammenarbeit mit der Charité und 21 weiteren Universitätsklinika durch.

Pioniergeist im Gesundheitswesen erlebbar machen

Wer zusehen möchte, kann dies Live über den YouTube-Kanal der Universitätsmedizin Mainz im Fernsehformat oder als interaktiver Teilnehmer über die Eventplattform Talque. Ergänzt wird das rein digitale Angebot durch die Einbindung verschiedener Gäste vor Ort im Studio, durch die die jeweiligen Fachthemen inhaltlich begleitet und kommentiert werden. Darüber hinaus findet am 22. Juni integriert in das Healthcare Hackathon-Programm der DICOM-Fachkongress zur Vernetzung und Digitalisierung in der Medizin statt.

Die Gegenwart und der Klinikalltag machen es immer wieder deutlich: Vielerorts können ausgereifte digitale Ressourcen dazu beitragen, in Krisensituationen schnell und flexibel zu handeln. „Wir wollen mit dem Hackathon in Mainz den Pioniergeist im Gesundheitswesen erlebbar machen und Talenten die Chance geben, mit ihrem Wissen in einer konstruktiven Arbeitsatmosphäre zu experimentieren. Während der Veranstaltung zeigen wir, was möglich wird, wenn man die Vordenker und Entwickler aus vielen Teilen der Gesellschaft fachlich unterstützt und sie kreativ arbeiten lässt“, so Elsner.

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