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Digitale RettungTelenotärzte sollen Rettungsteams unterstützen

Rettungsteams in Nordrhein-Westfalen erhalten per Video Unterstützung und Anweisung von einem Notarzt. Erste Leitlinien zu sogenannten „Telenotärzten“ wurden nun in Düsseldorf vorgestellt.

Ein Auto mit der Aufschrift "Notarzt".
AdobeStock/Felix Abraham
Symbolfoto

Einige Rettungsteams in Nordrhein-Westfalen werden künftig von einem Notarzt per Video unterstützt. Landesregierung, Vertreter von Versicherungen, kommunalen Spitzenverbänden und Ärztekammern haben dazu am Dienstag in Düsseldorf erste Leitlinien zu sogenannten „Telenotärzten“ vorgestellt. Bis Ende 2022 soll in jedem Regierungsbezirk mindestens ein Telenotarzt-Standort die Arbeit aufnehmen, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

Zu Beginn sollen in Düsseldorf und der Region Ostwestfalen-Lippe neue Zentren aufgebaut werden. Weitere Orte seien in Planung und würden über eine Bedarfsermittlung festgelegt werden. Telenotärzte können durch eine Live-Schaltung in Bild und Ton in Rettungswagen zugeschaltet werden. Dabei können auch Patientendaten wie Blutdruck, Puls oder Atmung übertragen werden. Die Notärzte sollen dadurch in der Lage sein, eine erste medizinische Einschätzung abzugeben. Die Stadt Aachen nutzt das von der RWTH Aachen maßgeblich mitentwickelte System bereits seit 2014.

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