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TrendstudieZukunft der digitalen Gesundheitswirtschaft im Fokus

In einer aktuellen Trendstudie analysiert das Forschungsteam des „ATLAS Digitale Gesundheitswirtschaft“ der Universität Witten/Herdecke die Veränderungen im Gesundheitswesen angesichts der bevorstehenden digitalen Transformation.

Digital Health
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Symbolfoto

Im Zuge der digitalen Revolution des Gesundheitswesens beschreibt das Forschungsteam des „ATLAS Digitale Gesundheitswirtschaft“ der Universität Witten/Herdecke (UW/H) in einer aktuellen Trendstudie, welche Veränderungen und Herausforderungen Industrie, Krankenkassen und Leistungserbringern im Gesundheitswesen bevorstehen könnten.

Fundamentaler Transformationsprozess

Faktoren wie Künstliche Intelligenz (KI), das Internet der medizinischen Dinge (IoMT), Robotik, 3D-Druck und Big Data entfesseln enorme Kräfte für einen fundamentalen Transformationsprozess. So hat das Team auf Basis von Experteninterviews, internationalen Studien und Beispielen aus Nordrhein-Westfalen, Deutschland und der Welt digitale Transformationsfelder der Gesundheitswirtschaft identifiziert und daraus Handlungs- und Strategieempfehlungen abgeleitet.

Die Ergebnistrends der Studie zeigen eine Aufbruchsstimmung im deutschen Gesundheitswesen und stellen eine Grundlage für die erfolgreiche Mitgestaltung der digitalen Transformation dar. Das Gesundheitswesen der Zukunft fordert von allen Beteiligten eine sektorübergreifende Stärkung der Kooperationsfähigkeit. So können beispielsweise durch Künstliche Intelligenz unterstützte mobile Behandlungen dazu beitragen, klinische Workflows effizienter zu gestalten. Auch im Hinblick auf Datenschutzbelange bieten sich direkte Kooperationen zwischen Kostenträgern, Leistungserbringern und Entwicklern der Software an.

Digitales „Up-Skilling“

Außerdem gewinnt die Integration patientengenerierter gesundheitsbezogener Daten – insbesondere über Smartwatches und andere Wearables an Bedeutung. Für den gesamten Prozess der digitalen Transformation benötigt man kompetentes Fachpersonal, darunter insbesondere Schnittstellenprofis. So kann es erfolgsversprechend sein, in Ergänzung zur Gewinnung und Ausbildung junger Nachwuchsfachkräfte auf eine Strategie des digitalen „Up-Skillings“ von Fachkräften zu setzen. Auch Kooperationen etablierter Unternehmen der Gesundheitswirtschaft mit (jungen) Technologieunternehmen identifiziert die Studie als eine gute Strategie.

Die komplette Trendstudie mit dem Titel „Kooperativ & Vernetzt – Digitale Transformationsfelder der Gesundheitswirtschaft“ steht Interessierten zum Download zur Verfügung.

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