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Ausgleichszahlungen31,5 Millionen Euro erhielten MV-Kliniken in Corona-Pandemie

Den Krankenhäusern in Mecklenburg-Vorpommern wurden rund 31,5 Millionen Euro aus dem „MV-Schutzfonds" zum Ausgleich der Folgen der Covid-19-Pandemie bereitgestellt. Das Geld wurde in Beatmungstechnik und Schutzausrüstung investiert.

Geldstrom
bluedesign/stock.adobe.com
Symbolfoto

Für die Krankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern sind im Rahmen des „MV-Schutzfonds“ zum Ausgleich der Folgen der Covid-19-Pandemie insgesamt bisher rund 31,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden.

Die Landesregierung verständigte sich bereits in ihrer Kabinettssitzung vom 24. März 2020 darauf, einen „MV-Schutzfonds“ zu schaffen. Das Programm wurde für die Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie aufgelegt. „Mit den Mitteln des Maßnahmepaketes ist unter anderem in zusätzliche ECMO-Beatmungstechnik für die intensivmedizinische Behandlung investiert, der Einsatz von Rehakliniken als Ersatzkliniken un­terstützt sowie Schutzausrüstung, insbesondere Schutzmas­ken und –kittel sowie Desinfektionsmittel angeschafft worden“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, Dr. Stefan Rudolph. 

Beispielsweise hat das Land für Ausgleichszahlungen von frei­gehaltenen Betten (je 50 Euro am Tag für maximal 50 Betten je Einrichtung) in den als Entlastungskrankenhäuser benann­ten Reha-Einrichtungen aus Landesmitteln rund 2,8 Millionen Euro aus dem MV-Schutzfonds zur Verfügung gestellt. Insgesamt sind in Mecklenburg-Vorpommern fünf Ersatzkliniken vorgehal­ten worden. Hierzu zählen die Klinik Malchower See, das Tessi­num in Tessin, die Median Klinik Bad Sülze, die Medigreif Park­klinik Greifswald sowie Bethesda Klinik Neubrandenburg.

Bereits im April 2020 hat sich gezeigt, dass die freigehaltenen Kapazitäten in Mecklenburg-Vorpommern den Bedarf für die Versorgung von an Covid-19 erkrankten Menschen deutlich überstiegen. Die Krankenhäuser haben für Erlösausfälle aufgrund von Verschiebung oder Aussetzung von planbaren Eingriffen und Operationen Ausgleichszahlungen aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds in Höhe von 185 Millionen Euro erhal­ten. Die Zahlungen richteten sich nach den jeweiligen Vorga­ben des Bundes. „Zur Schaffung zusätzlicher intensivmedizi­nischer Behandlungskapazitäten mit Beatmungsmöglichkeit hat das Land aus der Liquiditätsreserve des Gesundheits­fonds insgesamt rund 14 Millionen Euro erhalten und an die Krankenhäuser weitergeleitet“, sagte der Staatssekretär in Rostock.

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