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Streiks an NRW-UniklinikenAcht neue Verhandlungsrunden bis 14. Juni

Im seit Wochen andauernden Tarifstreit haben sich Verdi und die Vorstände der sechs Universitätskliniken in NRW auf acht neue Verhandlungsrunden geeinigt.

Gesprächsrunde
ASDF/stock.adobe.com

Symbolfoto

Im Streit um einen Tarifvertrag Entlastung für die Beschäftigten an den Universitätskliniken in Nordrhein-Westfalen haben sich die Tarifparteien auf acht neue Verhandlungsrunden bis zum 14. Juni verständigt. Die am 24. Mai unterbrochenen Gespräche wurden am Freitag (27. Mai) fortgesetzt, teilte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in Düsseldorf mit.

„Wir begrüßen die mit den Arbeitgebern abgestimmte Zeitleiste der Verhandlungen. Um das Vertrauen der Beschäftigten zurückzugewinnen, sind schnelle und belastbare Verhandlungsergebnisse wichtig“, sagte die Verdi-Landesvorsitzende Gabriele Schmidt. Im Gegenzug habe die Gewerkschaft zugesichert, weitere Betten- und Stationsschließungen während der Warnstreiks zu stoppen und mehr Personal für die Notdienstvereinbarungen einzusetzen.

In dem seit Wochen dauernden Tarifkonflikt hatte Verdi die Beschäftigten erneut zu Streiks aufgerufen. Nachdem sich lange nichts bewegt hatte, fand am 20. Mai eine erste Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft und den Vorständen der sechs Unikliniken Aachen, Bonn, Köln, Düsseldorf, Essen und Münster statt. Am 24. Mai hatten die Arbeitgeber die Verhandlungen unterbrochen.

Die Beschäftigten der sechs Unikliniken in NRW fordern verbindliche Personalbemessungen für alle Arbeitsbereiche und einen Belastungsausgleich für unterbesetzte Schichten. Für das Ziel gibt es auf Arbeitgeberseite durchaus Verständnis, allerdings fehlen am Markt weiterhin insbesondere Pflegekräfte.

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