
Zur Weiterentwicklung des Gesamtklinikums soll das Projekt „Alb-Donau Klinikum 2025“ beitragen. Dabei ist die weitere Spezialisierung der einzelnen Kliniken vorgesehen. Für den Standort Blaubeuren bedeutet dies einen Ausbau, für Ehingen einen Neubau und für Langenau einen Umbau zur Fachklinik für Innere Medizin.
Die medizinische Entwicklung wie auch die leistungsrechtlichen und gesetzlichen Regelungen ermöglichten es nicht, die beiden bisherigen stationären Bereiche am Standort – Innere Medizin und Chirurgie – parallel weiter zu betreiben. „Denn eine Klinik dieser Größe kann die für eine Spezialisierung erforderliche Verbreiterung der Disziplinen und den damit verbundenen Aufbau eines Teams aus Spezialisten nur in einer Fachrichtung stemmen“ betont der Geschäftsführer Wolfgang Schneider.
Verstärkte Zusammenarbeit mit Universitätsklinikum Ulm
Das Kompetenzzentrum für Innere Medizin soll nach den Plänen der ADK GmbH rund 80 stationäre Betten bieten – diese verteilen sich auf die drei internistischen Bereiche Rheuma, Akutgeriatrie und Allgemeine Innere Medizin. Zu den rein stationären Angeboten der Inneren Medizin kommen verschiedene ambulante Angebote, wie die Behandlung von Rheumapatienten über verschiedene Fachdisziplinen hinweg. Darüber hinaus sollen die chirurgischen Angebote im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) weiter ausgebaut werden.
Außerdem gibt es Pläne für den Bau eines kleineren Pflegeheims für etwa 45 Bewohner im Garten des Gesundheitszentrums. Zudem soll die bereits bestehende Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Ulm weiter ausgebaut werden. Denn durch die neue Fachklinik Innere Medizin soll die Uniklinik Fälle, die keine maximalmedizinische Versorgung benötigen, nach Langenau verlegen können. So sollen in der Uniklinik neue Kapazitäten für die Maximalversorgung entstehen.





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