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Mehr VielfaltAsklepios Kliniken Hamburg beteiligen sich an Pride Weeks

Die Asklepios Kliniken in Hamburg engagieren sich mit bunten Aktionen für mehr Diversity. Dafür starten sie rund um die Hamburger Pride Weeks unter anderem eine Spendenaktion zu Gunsten des Magnus Hirschfeld Centums.

Steve Behrmann und Jochen Kasch
Asklepios

Steve Behrmann vom Magnus Hirschfeld Centrum und Jochen Kasch, Stoma-Therapeut am Asklepios Klinik Barmbek. setzen sich gemeinsam für Toleranz und Akzeptanz ein.

Mit einer aktiven Teilnahme an der Hamburger Pride Weeks, die vom 24. Juli bis 8. August 2021 stattfindet, wollen die Asklepios Kliniken Hamburg ein Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz setzen. Wie bereits im vergangenen Jahr wird es wieder regenbogenfarbene Buttons für Mitarbeitende und Besucherinnen und Besucher geben, auch die Regenbogenflagge wird an allen Standorten gehisst. In diesem Jahr unterstützen die Kliniken alle Mitarbeitenden, die an der Pride Fahrrad-Demo teilnehmen möchten, mit bunten Team-Shirts. Verbunden werden diese Aktivitäten mit einer freiwilligen Spendenaktion zugunsten des Magnus Hirschfeld Centrums (mhc). Das mhc bietet professionelle Unterstützung bei allen Anliegen rund um die Themen sexuelle Orientierung mit einer Beratungsstelle an und fungiert als Jugendzentrum mit einem breiten kulturellen Programm. Neben der Spendenaktion werden die Kliniken im Rahmen der Pride Weeks ebenfalls über das Angebot des mhc informieren.

Die Idee zur Zusammenarbeit hatte Jochen Kasch, Stoma-Therapeut in der Asklepios Klinik Barmbek: „Das mhc ist eine wertvolle Anlaufstelle mit einem breiten Angebot. Durch die Corona-Pandemie konnte das angeschlossene Café kaum Einnahmen verzeichnen, so dass das mhc mehr als ohnehin auf Spenden angewiesen ist. Ich hoffe, dass viele meiner Kolleg:innen mit den Rest-Cent vom Bäcker-Besuch diese wichtige Arbeit unterstützen.“ Auch über die Spendenaktion hinaus begrüßt Kasch die Aktivitäten der Hamburger Asklepios Kliniken zu den Pride Weeks: „In den Kliniken leben wir Vielfalt in allen Berufsgruppen. Im Alltag begegnen mir in der weit überwiegenden Mehrheit offene Menschen, die die Anliegen der Community unterstützen. Trotzdem finde ich es wichtig und gut, dass wir als Kliniken diese gelebten Werte auch nach außen kommunizieren und teilen. Falls dann doch mal schwierige Situationen entstehen, kann man sich hierauf berufen und weiß die Klinik hinter sich.“ Denn bei allen bunten Aktionen: Im Kern geht es darum, Unterstützung zu signalisieren und ein Zeichen für Diversität und Akzeptanz zu setzen.

Prof. Volker Ragosch, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Frauenheilkunde in der Asklepios Klinik Altona, kommentiert die Kampagne: „Die Aktivitäten im Rahmen der Pride Weeks und unser Grundsatz ‚offenfüralle‘ sollen ein deutliches Signal senden – an die über 575 000 Patientinnen und Patienten, die wir über alle Kliniken hinweg jährlich in Hamburg betreuen. Gerade in der Geburtshilfe begegnen uns die buntesten Familienkonstellationen, was mich sehr freut.“

Diese Meinung teilt auch Andreas Bernard, Pflegedirektor der Asklepios Klinik St. Georg: „In der Belegschaft einer Klinik trifft die bunte Vielfalt der Menschen aufeinander, ganz besonders hier in St. Georg. Bei Asklepios arbeiten Menschen aus rund 140 Nationen - Offenheit, Akzeptanz und Toleranz gehören da zu den wichtigsten Werten im täglichen Umgang miteinander. Wir setzen uns für ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld ein, das offen ist für alle Menschen - unabhängig von sozialer Herkunft, Nationalität, Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Identität, ethnischer Zugehörigkeit, Religion oder Weltanschauung.“

Die Asklepios Kliniken nehmen ihre Verantwortung ernst. Deshalb gibt es hier Ansprechpartner für die unterschiedlichen Aspekte von Diversität, außerdem sind Schulungen zum Umgang mit z. B. Trans-Personen geplant. „Unvoreingenommen auf andere Menschen zuzugehen, ist eine Grundvorsetzung für die Arbeit im Krankenhaus“, darin sind sich Prof. Ragosch und Bernard einig.

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