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Rote ZahlenBayerische Krankenhäuser im Minus

Fast jedes zweite Krankenhaus in Bayern hat im vergangenen Jahr rote Zahlen geschrieben. 42 Prozent der Kliniken im Freistaat meldeten bei der Umfrage der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG) ein negatives Betriebsergebnis.

Taschenrechner mit Holzhaus
Foto: Pixabay

Damit liege der Anteil der defizitären Krankenhäuser im fünften Jahr in Folge nahe der 50-Prozent-Marke - und auch für das laufende Jahr sehen Bayerns Krankenhausgeschäftsführer keine Besserung, wie die Krankenhausgesellschaft am Montag mitteilte. 44 Prozent der etwa 350 Krankenhäuser fürchten in diesem Jahr ein negatives Betriebsergebnis. Nur 26 Prozent hoffen auf einen positiven Abschluss. Knapp jeder dritte Klinikleiter (30 Prozent) erwartet, zumindest eine schwarze Null schreiben zu können.

Die jährlichen Steigerungen bei den Vergütungen für die stationären Krankenhausleistungen deckten nicht die Kostensteigerungen, sagte BKG-Geschäftsführer Siegfried Hasenbein. Die mit der Krankenhausstrukturreform angekündigte wirtschaftliche Entlastung komme bislang nicht an. "Vor allem die jährlichen Gehaltssteigerungen unserer vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den bayerischen Krankenhäusern - die diese für ihre engagierte Arbeit mehr als verdient haben - müssen endlich vollständig finanziert werden."

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