
Bei den BG Kliniken steht eine interne Fusion an. Das BG Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum und das BG Klinikum Duisburg sollen unter dem gemeinsamen Dach einer gGmbH zusammengeführt und zu einem Unternehmen verschmolzen werden. Das habe der Hauptausschuss des Klinikverbunds einstimmig beschlossen, teilen die Kliniken mit.
Damit bekennen sich die Träger klar zum Erhalt der beiden Standorte in Nordrhein-Westfalen, wird betont. Das sei „ein Meilenstein in der Sicherung des medizinischen Versorgungsauftrags für unfallversicherte Patienten im Ruhrgebiet“, sagt Konzerngeschäftsführer Reinhard Nieper. Die rechtliche Verzahnung hebe zahlreiche Synergien und eröffne beiden Standorten „ganz neue Entwicklungsperspektiven“. Die Konzerngeschäftsführung sei von den Unfallversicherungsträgern aufgefordert, mit den Standorten ihren strategischen Zusammenschluss vorzubereiten, heißt es weiter.
Die zwei BG Kliniken in Bochum und Duisburg seien für die ambulante und stationäre Gesundheitsversorgung in ihren Einzugsgebieten unverzichtbar und tragende Säulen insbesondere der regionalen Notfall- und Schwerverletztenversorgung, erklären die Verantwortlichen. Als Teil der Ruhr-Universität Bochum übernehme das Bergmannsheil zudem zentrale Aufgaben in der Forschung und Lehre, und auch das BG Klinikum Duisburg kooperiere intensiv mit der Universität Duisburg-Essen.
Vor allem für die Behandlung von Arbeits- und Wegeunfällen sowie Berufskrankheiten nach dem Siebten Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII) seien die beiden Standorte von besonderer Bedeutung. Den Angaben zufolge soll in Duisburg in den kommenden Jahren umfassend investiert werden, unter anderem in eine neue Reha-Klinik für unfallversicherte Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet.







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