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AlexianerBundeskartellamt gibt die Anteile am EVK Johannisstift Münster frei

Das Bundeskartellamt hat die Anteile am Evangelischen Krankenhaus Johannisstift Münster freigegeben. Die Alexianer übernehmen und das UKM als Mitgesellschafter hat seine Anteile ebenfalls an die Alexianer übertragen.

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Sebra/stock.adobe.com

Symbolfoto

Das Bundeskartellamt gibt die Übernahme der Anteile am Evangelischen Krankenhaus Johannisstift Münster frei. Die Alexianer und die Valeo-Kliniken Hamm haben im September 2020 beschlossen, die Mehrheitsanteile des Evangelischen Krankenhauses Johannisstift Münster an die Alexianer zu übertragen und nur noch auf die Freigabe des Bundeskartellamtes gewartet.

Nach erfolgter Freigabe haben die Alexianer nun den finalen formalen Schritt zur Übernahme der Anteile am Evangelischen Krankenhaus Johannisstift Münster vollzogen. Nachdem das UKM als Mitgesellschafter die 20-prozentigen Anteile am EVK ebenfalls an die Alexianer übertragen hat, ist der katholische Verbund mit Hauptsitz in Münster nun Eigentümer. Insgesamt haben die Alexianer 26 200 Mitarbeiter in sechs Bundesländern und elf Regionen. Rund 6 200 davon in Münster.

Das Profil des Hauses als Spezialist für Altersmedizin soll auf jeden Fall erhalten bleiben und auch die evangelische Krankenhausseelsorge wird einen festen Platz im Zukunftskonzept des EVK haben. Durch die Übernahme der Anteile ergeben sich mit der Raphaelsklinik und dem Clemenshospital weitreichende Synergieeffekte, insbesondere im Bereich der Geriatrie. Gleichzeitig kann durch das Zusammenspiel mit dem speziellen Angebot des Gerontopsychiatrischen Bereiches des Alexianer-Krankenhauses in Münster-Amelsbüren der Versorgungsauftrag für ältere Patienten in der Region Münster insgesamt verbessert und ausgebaut werden.

„Mit dem geriatrischen Angebot im EVK können Patienten vor und nach Operationen integrativ altersmedizinisch noch besser versorgt werden. Die optimale Versorgung der Münsteraner können wir nun besonders gut mit den anderen Häusern der Alexianer unterschiedlichster Fachrichtungen gewährleisten“, betont Dr. Peter Kalvari, Ärztlicher Direktor am EVK Münster.

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