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VereinbarungDeutsches Herzzentrum der Charité entsteht

Die Charité und das Deutsche Herzzentrum Berlin (DHZB) planen gemeinsam das „Deutsche Herzzentrum der Charité“ (DHZC). Am 4.5.2021 hat der Berliner Senat der Vereinbarung über die Errichtung des DHZC zugestimmt. 

Charité Campus Virchow-Klinikum
Charité

Charité Campus Virchow-Klinikum

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und das Deutsche Herzzentrum Berlin planen, ihre Herz-Kreislaufeinrichtungen zusammenzuführen, um das Gemeinsame Zentrum „Deutsches Herzzentrum der Charité“ zu etablieren. Das DHZC soll eine international führende und zukunftsweisende herzmedizinische Einrichtung in Berlin werden. Vorgesehen ist, dass das DHZB als Stiftung des bürgerlichen Rechts seinen Krankenhausbetrieb auf die Charité und dort in das neu zu gründende DHZC zum 1. Januar 2022 überträgt. Aus den bisherigen Strukturen der Charité werden die herzmedizinischen Einrichtungen eingebracht. Das neue Zentrum erhält eine besondere Governance, die es der DHZB-Stiftung ermöglicht, bei der strategischen und operativen Steuerung des DHZC aktiv mitzuwirken. 

Die gesetzliche Grundlage hierfür hat das Berliner Abgeordnetenhaus mit dem Zweiten Gesetz zur Änderung des Berliner Universitätsmedizingesetzes vom 4. März 2021 bereits geschaffen. Nach dem Senatsbeschluss vom 4.5. und der bereits erfolgten Zustimmung des Aufsichtsrats der Charité bedarf es vor der Unterzeichnung der trilateralen Rahmenerrichtungsvereinbarung noch der Zustimmung des Stiftungsrats des DHZB in dessen nächster Sitzung. Im nächsten Schritt sind dann die Details der Ausgestaltung von Charité und DHZB in einer „Besonderen Beteiligungsvereinbarung“ festzulegen, die der Zustimmung der Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung sowie der Senatsverwaltung für Finanzen bedarf. 

Für das DHZC wird ein zukunftsweisender Neubau mit einem Mittelvolumen in Höhe von 386,9 Millionen Euro auf dem Campus Virchow-Klinikum der Charité in Berlin-Wedding entstehen. Das Gebäude wird modernste OP-Säle, Labore und Hybrid-Eingriffsräume zur Behandlung sämtlicher Herz-Kreislauferkrankungen bieten und soll bis 2028 fertig gestellt werden. Das Land stellt dafür in seiner Investitionsplanung 286,9 Millionen Euro bereit, der Bund beteiligt sich mit 100 Millionen Euro. Das DHZC wird künftig auch im Bereich der medizinischen Versorgung mit der Vivantes – Netzwerk für Gesundheit GmbH zusammenarbeiten.

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