Krebszentrum

DRK Kliniken Berlin Köpenick und DTZ Berlin gründen gemeinsam Onkozentrum Berlin

Die DRK Kliniken Berlin Köpenick und das Diagnostisch Therapeutische Zentrum (DTZ Berlin) legten gestern den Grundstein für das neuartige Onkozentrum Berlin (OZB) im feierlichen Rahmen, dessen Auftakt zwei Grußworte vom Bundesgesundheitsminister Spahn und dem Bezirksbürgermeister Igel bildeten. 

DRK Kliniken Köpenick

v.l.n.r.: Dr. M. Lampe, Prof. W. Mohnike, Prof. M. Pross, Dr. C. Friese, Dr. K. Mohnike, Oberin D. Fuhr, Bezirksbürgermeister O. Igel

Im OZB begleiten Klinik- und niedergelassene Ärzte verschiedenster Fachrichtungen den Krebspatienten gemeinsam von der Diagnose bis zur Therapienachsorge. Die gebündelte Expertise im Zusammenspiel mit modernster Medizintechnik und intelligenter Software in einer Einrichtung soll eine optimierte Behandlung auf höchstem Qualitätsniveau ohne Zeit- und Informationsverlust gewährleisten – für Kassen- und Privatpatienten.

Erstklassige sektorenübergreifende Diagnostik- und Therapieverfahren, vollumfängliche Betreuung durch alle Fachärzte, die am Behandlungsprozess mitwirken und komfortable Ein- oder Zweibettzimmer mit eigenem Balkonzugang: Was sich wie eine unbezahlbare Zukunftsvision anhört, soll schon bald Wirklichkeit für gesetzlich und privat versicherte Patienten werden.

Das neue OZB setzt auf eine ganzheitliche Spitzenversorgung von Krebspatienten mit kurzen Wegen und enger interdisziplinärer Abstimmung in einem Gebäude. Mit der gestrigen Grundsteinlegung durch die Initiatoren, Prof. Dr. Wolfgang Mohnike, DTZ Berlin, und Prof. Dr. Matthias Pross, DRK Kliniken Berlin Köpenick, wurde der Startschuss für die Errichtung des OZB gegeben, in dem zukünftig ein breites Spektrum an ambulanten und stationären Leistungen erbracht werden kann.

Modernste Technik gekoppelt mit umfassenden Angeboten

Während die bildgebende Diagnostik und Strahlentherapie ambulant durchgeführt werden, sollen Patienten, die sich im OZB einer Radionuklid- oder interventionellen Mikrotherapie unterziehen, anschließend auf der dortigen Therapiestation untergebracht werden – in Komfortzimmern für ein besseres Wohlbefinden.

Dass das OZB ein Zentrum der Spitzenmedizin werden soll, spiegelt sich nicht nur in dem umfassenden diagnostisch-therapeutischen Angebot wider. Auch bei den Geräten wird auf modernste Technik gesetzt: von der konventionellen Diagnostik mit CT und MRT oder der Hybridbildgebung mit SPECT/CT und PET/CT bis zur Hochpräzisionsstrahlentherapie. Zusätzlich werden alle Geräte mit einer Software ausgestattet, die die diagnostischen und therapeutischen Modalitäten miteinander verknüpft. So kann jeder Facharzt auf dieselben Informationen zugreifen und diese für seine Behandlungsplanung nutzen.  

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