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Heilbad HeiligenstadtEichsfeld Klinikum soll Gesundheitscampus werden

In Heilbad Heiligenstadt fiel in dieser Woche die Entscheidung zugunsten eines Neubaus des Eichsfeld Klinikums. Der neue Gesundheitscampus, der rund 200 Millionen Euro kosten soll, wird mit 165 Millionen Euro gefördert.

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magann/stock.adobe.com

Symbolfoto

In der letzten Gesellschafterversammlung des Eichsfeld Klinikums ist die schon lange erwartete Entscheidung für einen Ersatzneubau am Standort Heilbad Heiligenstadt gefallen. Ein entsprechender Antrag der Fraktionen CDU, Linke-Grüne-SPD und FW EIC/BI/ÖDP wurde bereits im Frühjahr 2022 angenommen.

Mit dem Neubau ist der Erhalt von Fördermitteln in Höhe von rund 165 Millionen Euro verbunden. Der neue Gesundheitscampus wird eines der modernsten Krankenhäuser in Mitteldeutschland mit medizinisch-pflegerischer Versorgung werden und viele gesundheitsnahe Dienstleistungen unter einem Dach vereinen. Unter dem Arbeitstitel „Gesundheitscampus Eichsfeld“ plant die Geschäftsführung unter anderem mit 290 Betten und will insgesamt rund 200 Millionen Euro in das Projekt investieren. Es ist die größte Einzelinvestition im Eichsfeld.

Ein Schwerpunkt des Konzepts ist die Integration von ambulanten Angeboten. So sind beispielsweise der Aufbau eines neuen ambulanten OP-Zentrums welches die stationäre Versorgung ergänzt, ebenso wie verschiedene Arztpraxen sowie weitere Angebote vorgesehen. Ein weiteres Novum ist hinsichtlich Patientenkomfort vorgesehen. So ist das neue Haus als das erstes Krankenhaus mit ausschließlich Ein-Bett-Zimmern geplant, heißt es in der Mitteilung.

Fokus auf Null-Energie

Laut Plänen der Geschäftsführung soll am Standort Heilbad Heiligenstadt ein nachhaltiger und zukunftsfähiger Gesundheitscampus entstehen, in dem Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Krisen- und Pandemiesicherheit, Patientenkomfort, aber auch energetische sowie ökonomische Effizienz wie Null-Energie fokussiert werden.

Der Neubau soll u. a. die Wirtschaftlichkeit der bisher dezentral strukturierten Klinik mit ihren angeschlossenen Diensten steigern und eine fachbereichs- und generationenübergreifend vernetzte Versorgung verstärken. Außerdem verspricht sich die Geschäftsführung eine Sogwirkung auf Fachkräfte sowie auf Patienten und Kooperationspartner. Der Realisierungszeitraum für das Bauprojekt soll zwischen fünf und sechs Jahren betragen. 

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