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TarifabschlussEntgeltsteigerungen an Paracelsus Kliniken vereinbart

In dritter Verhandlungsrunde konnte ein Durchbruch in den Tarifverhandlungen zwischen den Paracelsus Kliniken Deutschland und der Gewerkschaft Verdi erzielt werden. U.a. ist eine Entgelterhöhung um 1,5 Prozent zum 1. Oktober 2021 vorgesehen.

Tarifvertrag
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Symbolfoto

Zum 1. Oktober 2021 werden die Entgelte sowie die Funktions- und Leitungszulagen für alle Beschäftigten der Paracelsus Kliniken in Deutschland um 1,5 Prozent, zum 1. März 2022 um weitere 1,5 Prozent und zum 1. September 2022 um weitere 1,75 Prozent erhöht. Gleichzeitig steigen die Funktionszulagen für Pflegekräfte in Akutkliniken und auf Intensivstationen zum 1. Januar 2022 um 50 Euro (Funktionszulage 1.1) und 25 Euro (Funktionszulage 1.8) im Monat. Zudem wurde mit Verdi vereinbart, dass jeder Beschäftigte eine einmalige Erholungsbeihilfe in Höhe von 156 Euro brutto je Vollzeitbeschäftigtem (Teilzeitbeschäftigte anteilig) im Juni 2022 erhält.

Die Vergütungen der Auszubildenden steigen rückwirkend zum 1. Juli 2021 und zum 1. Januar 2022 um jeweilig 50 Euro.

Angleichung der Arbeitszeit des Tarifgebietes Ost

Zudem wird eine schrittweise Angleichung der Arbeitszeiten des Tarifgebietes Ost mit derzeit 40 Stunden pro Woche auf das Niveau des Tarifgebietes West mit 38,5 Stunden pro Woche bis 2024 erfolgen. So reduziert sich die wöchentliche Arbeitszeit jeweils um eine halbe Stunde pro Woche zum 1. Juli 2022 und zum 1. Juli 2023. Am 1. Januar 2024 beträgt die wöchentliche Arbeitszeit für das Tarifgebiet Ost dann 38,5 Stunden pro Woche. Daneben beträgt der Urlaubsanspruch ab dem Kalenderjahr 2022 30 Tage für jeden Beschäftigten bei einer Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 5 Tage in der Kalenderwoche. Zum 1. Januar 2023 wird der Nachtzuschlag auf 20 Prozent, zum 1. Juli 2023 auf 25 Prozent angehoben.

Ferner wurde in einer Sonderregelung festgelegt, dass einmalig für das Jahr 2021 eine Sonderzahlung in Höhe von 15 Prozent der durchschnittlichen Monatsvergütung an alle Beschäftigten ausgezahlt wird, um das überdurchschnittliche Engagement auch im Zuge der Corona-Pandemie ausdrücklich zu honorieren.

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