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Schwarze ZahlenErneut positives Jahresergebnis am Klinikum Bielefeld erzielt

Das Klinikum Bielefeld beendete 2020 mit einem niedrigen positiven Jahresergebnis von 233 000 Euro und schließt damit zum sechsten Mal in Folge positiv ab. Das Betriebsergebnis beläuft sich auf 2,6 Millionen Euro.

Klinikum Bielefeld Mitte
Klinikum Bielefeld
Klinikum Bielefeld Mitte

Das Klinikum Bielefeld konnte das Jahr 2020 mit einem niedrigen positiven Jahresergebnis abschließen. Es konnte ein Betriebsergebnis von 2,6 Millionen Euro verzeichnet werden. Im Jahr 2012 lag das Klinikum Bielefeld bei einem Defizit von 6,7 Milliarden Euro. Mit dem Jahresergebnis von 233 000 Euro schließt das Klinikum zum sechsten Mal in Folge positiv ab. Das EBITDA liegt im Jahr 2020 stabil bei 2,2 Prozent vom Umsatz.

Die Anzahl der stationär behandelten Patient*innen ist aufgrund der verschiedensten Lockdownphasen und politisch veranlassten Behandlungseinschränkungen um 18,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Der Rettungsschirm, den die Bundesregierung für die Krankenhäuser aufgespannt hatte, konnte die Einnahmerückgänge ausgleichen.

Insgesamt wurden bislang 784 Covid-19 infizierte Patient*innen im Klinikum Bielefeld versorgt, davon waren 247 auf den Intensivstationen davon mussten 152 beatmet werden. Insgesamt 101 Patient*innen sind mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Am Klinikum Bielefeld wurde auch im Jahr 2020 in die medizinische Infrastruktur investiert. Über 16 Millionen Euro wurden für medizinische Geräte und medizintechnische Einrichtungen sowie Bauprojekte ausgegeben. Die Fertigstellung der großen Baumaßnahme „Ärztehaus" sowie die Erweiterungen der Stationen am Standort Klinikum Rosenhöhe erfolgten ebenfalls im Jahr 2020.

An den Standorten Bielefeld Rosenhöhe und Halle/Westfalen hat das Klinikum Bielefeld in die radiologische Bildgebung investiert. Am Klinikum Halle/Westfalen wurde ein volldigitales System installiert. Im Juli 2020 wurde in der Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin am Klinikum Bielefeld Mitte unter der Leitung von Prof. Christoph Stellbrink das Micra (TM) AV-System - der weltweit kleinste Herzschrittmacher - eingesetzt, der völlig ohne Kabel auskommt. Das Klinikum Bielefeld war eines der ersten Krankenhäuser in Deutschland an dem dieser Eingriff vorgenommen wurde.

Die besondere Versorgungsaufgabe der Krankenhäuser rückte während der Pandemie ins Blickfeld der Politik und so wurden Sonderinvestitionsprogramme von Bund und Land aufgelegt, die weitere Stationsmodernisierungen, Anschaffung von Elektrobetten und Umbaumaßnahmen für Pandemiebedingungen ermöglichten (8,3 Millionen Euro). Besonders erfreulich ist die zukünftige Förderung von Digitalisierungsprojekten (voraussichtlich 9 Millionen Euro). Dies ermöglicht Mitarbeiter*innen die Dokumentation von Krankenhausaufenthalten im Rahmen einer vollständigen elektronischen Patientenakte und verbessert auch die Arzneimitteltherapiesicherheit (von der Verordnung bis zur Einnahme).

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