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Baden-WürttembergFördermittel für Klinik-Projekt in Friedrichshafen

Für den Bau einen zentralen Versorgungszentrums gewährt das baden-württembergische Sozialministerium 12 Millionen Euro an Fördermitteln.

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Foto: Pixabay
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Auf dem Häfler Gelände des Medizin-Campus Bodensee soll ein zentrales Versorgungszentrum (ZVZ) gebaut werden, so der Südkurier. Die Kosten werden vom Häfler Klinikum auf 25 Millionen Euro geschätzt - davon will das Land 12 Millionen Euro bereitstellen. Ein entsprechender Bescheid ging am 17. Oktober im Klinikum ein. Nach den Angaben des Klinikums handelt es sich um die größte Fördersumme für ein Einzelprojekt in der Geschichte des Häfler Klinikums.

Johannes Weindel, Geschäftsführer des MCB, wünscht sich, dass mit dem Bau des ZVZ im kommenden Jahr begonnen werden kann. Davor wird es wegen der Größe des Projekts eine europaweite Ausschreibung geben. Der nötige Bebauungsplan sei auf Kosten des Klinikums bereits erstellt, heißt es in der Stellungnahme des kommunalen Krankenhauses weiter.

Ein Bauantrag für das ZVZ wurde allerdings noch nicht gestellt, heißt es im Südkurier. Unter anderem die Krankenhaus-Apotheke wird nach mehr als 40 Jahren im ZVZ einen neuen Standort beziehen. Von hier aus beliefert die Apotheke dann alle drei Einrichtungen des MCB, das Häfler Klinikum, das Krankenhaus in Tettnang und das Krankenhaus 14 Nothelfer in Weingarten. Mit dem Umzug der Apotheke ins ZVZ wird im Häfler Klinikum Platz geschaffen.

Was die weitere Entwicklung der regionalen Klinik-Landschaft anlangt, baut Baden-Württembergs Sozialminister Manne Lucha darauf, dass die Verantwortlichen sowohl des Medizincampus Bodensee, dessen Sitz in Friedrichshafen ist, wie die der Ravensburger Oberschwabenklinik (OSK) gemeinsam die Zukunft in den Blick nehmen. In einem Gespräch mit Vertretern des Presseclubs Netzwerk Kommunikation in Ravensburg sagte er, es sei in diesem Zusammenhang wichtig, in großen Linien bis ins Jahr 2030 zu denken.

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