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ZusammenlegungGFO Kliniken Rhein-Berg bündeln chirurgische Abteilungen

Die GFO Kliniken Rhein-Berg haben zum 1. Oktober 2021 ihre chirurgischen Abteilungen an jeweils einem Standort zusammengelegt. Damit ist die Fusion abgeschlossen.

Chirurgie-Fusion der GFO Kliniken Rhein-Berg
GFO Klinik Rhein-Berg

Die Chefärzte und ärztlichen Direktoren der chirurgischen Abteilungen des VPH und MKH der GFO Kliniken Rhein-Berg.

Die GFO Kliniken Rhein-Berg bündeln weiter ihre Kräfte und legen die chirurgischen Abteilungen zusammen: die Orthopädie und Unfallchirurgie am Vinzenz Pallotti Hospital (VPH) in Bensberg und die Allgemein- und Viszeralchirurgie im Marien-Krankenhaus (MKH) in Bergisch Gladbach. Die Umstellung wurde am 1. Oktober 2021 vollzogen.

Damit ist die Zusammenlegung der Fachabteilungen weitgehend abgeschlossen, erklärt Stephan Muhl, der Regionaldirektor Rhein-Berg. Andere Bereiche, wie Anästhesiologie und Intensivmedizin unter Leitung von Chefarzt Thorsten Löhr und zuletzt die Innere Medizin unter der Leitung von Serhat Aymaz, werden bereits seit einiger Zeit standortübergreifend von einem Chefarzt geführt. Die Urologie (MKH) oder Gynäkologie (VPH) waren ohnehin schon an einem Ort konzentriert.

Vier Krankenhäuser gibt es im Rheinisch-Bergischen Kreis, die alle vier nicht allzu groß sind und ähnliche Leistungen anbieten. Da ist es nicht nur politisch gewollt, sondern auch wirtschaftlich und medizinisch sehr sinnvoll, die Fachabteilungen der beiden GFO Kliniken zusammenzulegen, sagt Gereon Schiffer, Chefarzt der Unfallchirurgie und Ärztlicher Direktor des VPH.

An den beiden Standorten arbeiten nun größere Teams zusammen. In der Orthopädie und Unfallchirurgie gibt es ein Team von zwei Chefärzten, sieben Oberärzten und 18 Assistenzärzten an einem Ort – was es in dieser Größe nur an sehr großen Krankenhäusern oder Unikliniken gibt. Das gleiche gilt für die Allgemein- und Viszeralchirurgie, die mit einem Chefarzt sowie jeweils sechs Ober- und Assistenzärzten in Gladbach arbeitet. So ist man in der Lage, die immer komplexeren Operationen auf hohem Niveau durchzuführen und Spezialisierungen anzubieten. Gerade in der Chirurgie des Bauchraums werde sehr aufwendige Technik eingesetzt, zudem sei hier eine enge Zusammenarbeit von Spezialisten am OP-Tisch sehr hilfreich – und aus großen Teams heraus viel besser zu leisten, erläutert Hoffmann.

Mit der Zusammenlegung der großen chirurgischen Abteilungen an jeweils einem Standort geht jetzt der letzte große Schritt der Fusion in Rhein-Berg über die Bühne. Die Strukturreform hilft auch dabei, die ärztliche Expertise im Kreis zu halten, guten Nachwuchs zu rekrutieren und die Spezialisierungen weiter auszubauen. Mit dem Darmzentrum am MKH ist der erste Schritt dazu bereits vor zwei Jahren erfolgt. Das neue System ist mit den niedergelassenen Ärzten und mit den Rettungsdiensten abgestimmt. Sie sollen die Notfallpatienten entsprechend den neuen Zuständigkeiten aufteilen, in dringenden Fällen aber dennoch das nächstgelegene Krankenhaus anfahren.

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