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Zukunft gesichertGroßklinikum in Koblenz kommt

Die Entscheidung ist gefallen: Das GK-Mittelrhein wird die Standorte Kemperhof und Ev. Stift St. Martin zu einem Großklinikum formieren.

Pressekonferenz Großklinikum Koblenz
Gemeinschaftsklinikum-Mittelrhein
Pressekonferenz (von links): Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig (Aufsichtsratsvorsitzender), Hans-Jürgen Gutenberger (Vorsitzender der Gesellschafterversammlung), Dr. Moritz Hemicker (Medizinischer Geschäftsführer) und Martin Stein (Kaufmännischer Geschäftsführer).

„Die Gesellschafterversammlung ist davon überzeugt, dass die Ein-Standort-Lösung sowohl medizinisch, aber ganz besonders auch kauf­männisch die überlegene Lösung ist und hat entsprechende notarielle Verträge unterzeichnet“, verkündete Hans-Jürgen Gutenberger, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, anlässlich einer Pressekonferenz am 30. April. Damit nimmt der Maximalversorger mit rund 4000 Mitarbeitern die wichtigste Hürde zur Zukunftssicherung.

Die sechs Gesellschafter des Unternehmens – das sind die Stiftung Ev. Stift St. Martin, die Stadt Koblenz, der Landkreis Mayen-Koblenz, die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist Boppard, die Stiftung Seniorenhaus zum Heiligen Geist Boppard und die Diakoniege­meinschaft Paulinenstift Wiesbaden – haben in den vergangenen Monaten die vertraglichen Grundlagen zur Umsetzung der Ein-Standort-Lösung geschaffen.

Langfristig Arbeitsplätze gesichert

„Sie dürfen sich sicher sein, dass wir diese Entscheidung sowohl bei den Gesellschaftern als auch in den Gremien umfassend diskutiert und abgewogen haben. Umso mehr freut es mich als Aufsichtsratsvorsitzender, dass wir geschlossen und konstruktiv die für die 4000 Mitarbeiter sinnvollste Entscheidung getroffen haben“, betont der scheidende Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig und ergänzt: „Wir sichern damit nicht nur langfristig Arbeitsplätze sondern, stellen die Weichen für eine umfassende, langfristig leistungsfähige und zukunftsweisende Gesundheitsversorgung im Großraum Koblenz.“

Bereits früh zeigte sich auch das Land Rheinland-Pfalz prinzipiell davon überzeugt, dass eine Ein-Standort-Lösung zu bevorzugen sei und unterstützte beziehungsweise forcierte eine dementsprechende Prüfung. Die Geschäftsführung hat die Machbarkeit in Form einer Bauzie­lplanung für die Realisierung einer möglichen Ein-Standort-Lösung auf dem Grundstück des heutigen Kemperhofs (Standort Moselweiß) überprüft und bezüglich der Baukosten bewerten lassen. Die entwickelte Bauzielplanung beschreibt eine Lösung, die die kompletten medizini­schen Inhalte der beiden heutigen Standorte auf dem Gelände des Standortes Moselweiß zusammenführt.

Förderquote zwischen 60 und 90 Prozent

Zur Ermittlung des tatsächlichen Flächenbedarfs wird gerade das Raum- und Funktionsprogramm finalisiert. Dieses ist Basis für die Bauzielplanung und Voraussetzung zum Erhalt eines entsprechenden Fördermittelbescheids des Landes. In Abhängigkeit von diesem, der laut Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler eine Förderquote zwischen 60 und 90 Prozent an den förderfähigen Kosten der einzelnen Bauabschnitte für die Ein-Standort-Lösung enthalten wird, erfolgt der erste Bauabschnitt aller Voraussicht nach 2019. 

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