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Finanzierung gesichertGrünes Licht für Neubau der Universitätsmedizin Oldenburg

Zuletzt stand die Finanzierung für den Ausbau des Medizin- Studiengangs an der Universität Oldenburg auf der Kippe. Nun gibt es doch grünes Licht. Das Land hat Mittel in Höhe von 80 Millionen Euro zugesagt.

Geld auf Tablet
Foto: ccvision

Symbolfoto

Die Finanzierung für den Neubau eines Lehr- und Forschungsgebäudes der Oldenburger Universitätsmedizin «European Medical School» (EMS) ist nun doch gesichert. Die Landesregierung sagte jetzt Mittel in Höhe von 80 Millionen Euro verbindlich zu. Dies habe Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (SPD) von Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) erfahren, teilte die Stadt Oldenburg am Mittwoch mit. Die Landesmittel für das Projekt waren nach Etatgesprächen vor der Sommerpause wider Erwarten nicht berücksichtigt worden.

Krogmann begrüßte die Entwicklung: «Das ist ein großer Tag für die Region, gestärkt werden der Wissenschaftsstandort Oldenburg und die Gesundheitsversorgung in der Region.» Der mit 142 Millionen Euro veranschlagte Neubau gilt als Schlüsselinvestition für den Ausbau der EMS. Die Stadt ist daran beteiligt durch das Klinikum Oldenburg (KOL). Um den Bau zu ermöglichen, hatte Krogmann dem Land das benötigte Grundstück im Technologie Park Oldenburg zugesagt.

Spatenstich Anfang 2022

Mit der Entscheidung sei nun klar, dass der Studiengang auf Dauer gesichert werde und einen wichtigen Beitrag zur ärztlichen Versorgung im gesamten ländlichen Raum leisten könne. «Die EMS wird ausgebaut und bleiben», so Krogmann. Die «Nordwest-Zeitung» (NWZ) hatte am Mittwoch zuerst über die Entscheidung berichtet, wonach das Land im Doppelhaushalt 2022/2023 weitere 40 Millionen Euro bereitstellt.

Das Wissenschaftsministerium hatte aufgrund von Umschichtungen aus seinem Etat bereits 40 Millionen für 2021 zugesagt. Die zunächst erforderlichen 80 Millionen Euro sind somit gesichert. Damit könne der Spatenstich für das benötigte Gebäude Anfang 2022 stattfinden, sagte Thümler der «NWZ». Der Studiengang wurde erst vor acht Jahren gegründet und hat deutlich weniger Studenten als die beiden traditionellen, großen Medizin-Unistandorte Göttingen und Hannover.

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