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EntwurfGutachten empfiehlt neue Strukturen für Unikliniken in MV

Für die Universitätskliniken Rostock und Greifswald liegt nach Angaben des NDR ein Gutachten-Entwurf einer Expertenkommission vor. In diesem sei die Fusion verschiedener Kliniken in Mecklenburg-Vorpommern vorgesehen.

Gutachten
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Symbolfoto

Im Falle der beiden Universitätskliniken in Rostock und Greifswald gibt es nach Informationen des NDR ein neues Gutachten, das sich für eine Zusammenführung verschiedener Kliniken und Krankenhäuser ausspricht. Dieser Schritt sei laut Chef der Berliner Charité und Leiter der Expertenkommission, Prof. Heyo Krömer nötig, um den medizinischen Standard der Unikliniken zu halten und die wirtschaftliche Zukunft zu sichern.

In dem Papier wird eine Fusion der Unimedizin Rostock mit dem Klinikum Südstadt vorgeschlagen, da sich beide Kliniken seit Jahren im Wettbewerb um Einnahmen und Patient*innen befänden. Das gleiche gelte für die Universitätsmedizin Greifswald und das Klinikum Karlsburg.

Eine Veröffentlichung des Gutachtens werde laut NDR-Berichterstattung für Sommer 2022 erwartet. Das Wissenschaftsministerium in Schwerin wolle sich, so lange nur ein Entwurf vorlege, nicht zum Papier äußern. Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss des Landes beschäftige sich ebenfalls mit der Zukunft der beiden Universitätsmedizinen.

Im vergangen Jahr war die Universitätsmedizin Rostock mehrfach im Fokus der Medien. Ärzt*innen hatten im August 2021 in einem Brandbrief auf den Sparkurs der Uniklinik und die problematische finanzielle Situation an der dortigen Kinderklinik aufmerksam gemacht. Im selben Monat reagierte die Leitung durch die Freigabe von sieben Millionen Euro.

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