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ZusammenschlussHelios Kliniken in Stolzenau und Nienburg fusionieren

Die Helios Klinik in Stolzenau wird ihre Fachabteilungen mittelfristig in einen neu gebauten Flügel des Nienburger Helios Klinikums übertragen. Die Eröffnung des für 30 Millionen Euro geplanten Neubaus ist für 2023 vorgesehen.

Die Helios Kliniken Stolzenau und Nienburg schließen sich zusammen.
Chokniti/stock.adobe.com

Symbolfoto

Die Fachabteilungen des Standortes Stolzenau der Helios Kliniken Mittelweser mitsamt allen Mitarbeitern werden mittelfristig in das größere Helios-Haus in Nienburg übergehen. Konkret handelt es sich hier um die Bereiche Geriatrie, Schmerzklinik sowie die Innere Medizin. Gerade der Bereich der Geriatrie ist ein wichtiger Baustein, da hier auch das Alterstraumazentrum integriert ist.

Bei der sogenannten geriatrischen Komplexbehandlung ist das Zusammenspiel vieler Disziplinen entscheidend. Dazu zählt neben Ärzten und Pflege auch das Therapeutenteam. Gleiches gilt auch für die Patienten der multimodalen Schmerztherapie. Aus diesem Grund werden die beiden Bereiche auch zusammen in einem neu gebauten Flügel des Nienburger Klinikums untergebracht. Der Neubau wird parallel zu den anderen beiden Flügeln im vorderen Bereich des Krankenhauses errichtet und drei Etagen umfassen. Geriatrie und Schmerzklinik werden im Erdgeschoss bzw. ersten Obergeschoss ihren Platz finden, die Verwaltung zieht nach oben in das zweite Obergeschoss. Der bisherige Verwaltungsflügel wird dann für Funktionsbereiche umgebaut.

Die Kosten des Umbaus belaufen sich auf ca. 30 Millionen Euro. Für die Umsetzung des Projekts hat die Klinik beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung entsprechende Fördergelder aus dem Krankenhausstrukturfonds beantragt.

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