2-Faktor-Authentifizierung für Serverräume
Für einige Funktionsbereiche werden Wandleser, elektronische Türbeschläge und Schlagtaster eingesetzt, die im Zusammenspiel bedarfs- und nutzergerechte Zutrittsoptionen ermöglichen. Vor dem OP und Herzkatheter-Labor etwa können sich Mitarbeiter an einem Wandleser identifizieren, die Türen öffnen automatisch und Patientenbetten können problemlos passieren.
Mittels Authentifizierung an den elektronischen Türbeschlägen ist der Zugang jederzeit möglich, über die Schlagtaster nur innerhalb festgelegter Zeitfenster. In hochsensiblen Sicherheitsbereichen wie beispielsweise den IT-Serverräumen kommt eine 2-Faktor-Authentifizerung zum Einsatz. Im ersten Schritt müssen sich Mitarbeiter an einem Wandterminal identifizieren. Zugang erhalten sie aber erst über die Berechtigung am Fingerprinter.
Jedes Zutrittsereignis wird festgehalten
Seit dem Frühjahr 2018 sind rund 2 300 Türen mit elektronischen Zylindern und Beschlägen ausgestattet. Hinzu kommen über 100 Wandleser und 300 Access Points.
Zirka 3 000 Schließmedien, hauptsächlich Transponder, wurden an festangestellte Krankenhaus-Mitarbeiter, aber auch an Handwerker, Wartungs- und Servicedienste sowie Studenten und vorübergehend Beschäftigte ausgegeben. Tausende von Informationen fließen so täglich in die Datenbank der Schließanlage: Jedes einzelne Zutrittsereignis, jede Batteriezustandsmeldung wird aufgezeichnet. Damit die Rechenleistung mit den weiter steigenden Datenmengen Schritt halten kann, wurde im November 2017 eine leistungsfähigere PC-Software getestet und aufgespielt.
Herzstück der Software ist eine neue Serverarchitektur, welche die komplexen Datensätze wesentlich schneller verarbeiten kann. Auch die IT- Sicherheit wurde verbessert, zum einen durch ein integriertes Backup, zum andern durch die sichere Verschlüsselung der Netzwerkkommunikation zwischen Server und Clients.


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