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Erfolgreicher NeustartKlinikum Hann. Münden eröffnet Neubau

Nach rund 2,5 Jahren Bauzeit ist der 39 Millionen Euro teure Neubau des Klinikums Hann. Münden vergangenen Samstag feierlich eröffnet worden.

Klinikum Hann. Münden
Klinikum_Hann._Münden

V.l.: Steffen Feldt (Pflegedienstleiter KHM), Prof. Dr. Volker Kliem (Ärztlicher Direktor KHM), Dr. Boris Robbers (Referatsleiter Krankenhausversorgung Niedersächsisches Gesundheitsministerium), Gerd Hujahn (SPD-Landtagsabgeordneter), Landrat Bernhard Reuter, Dr. Reinhard Wichels (Gesellschafter des KHM), Stefan Starke (Geschäftsführer des KHM), Carsten Lohmann (Architekt) und Bürgermeister Harald Wegener.

Rund 250 Gäste, darunter Vertreter des Niedersächsischen Gesundheitsministeriums und der örtlichen Politik, nahmen an der Veranstaltung teil. Ein „Tag der offenen Tür“ für die Bevölkerung und ein großes Fest für die Mitarbeiter rundeten das Programm ab.  

Das ehemalige Nephrologische Zentrum Niedersachsen (NZN) und das  Evangelische Vereinskrankenhaus (VKH), die Ende 2015 fusioniert worden waren, sind nun gemeinsam unter einem neuen Dach. „Der Neubau ist auch ein Symbol für den gelungenen Neustart“, freut sich Gesellschafter Dr. Reinhard Wichels. Der Krankenhausexperte ist Teil einer Investorengruppe, die die Klinik 2016 aus der Insolvenz übernommen hatte. „Wir haben nun auch räumlich ideale Voraussetzungen, um weiter zu wachsen und für die Bürgerinnen und Bürger in Hann. Münden wieder zu ihrem Krankenhaus zu werden.“  

Ein neues Kapitel für das Klinikum Hann. Münden

Der Neu- und Umbau erfolgte im laufenden Krankenhausbetrieb. Entstanden ist eine moderne Klinik mit 250 Betten, die Platz für vier Fachabteilungen sowie 15 teilstationäre Dialyseplätze bietet. Mitarbeiter und Patienten profitieren nun von kurzen Wegen und einer hellen, freundlichen Atmosphäre.  

„Mit dem Neubau schlagen wir ein neues Kapitel für das Klinikum Hann. Münden auf“, sagt Geschäftsführer Stefan Starke. Die vergangenen Jahre seien insbesondere für die Mitarbeiter, aber auch für die Patienten, von Unsicherheit und Unruhe geprägt gewesen. Das zahlt sich nun aus. 2017 konnten die Patientenzahlen im Vergleich zum Vorjahr um rund 6 Prozent, der Umsatz sogar um fast 10 Prozent gesteigert werden. In 2018 zeichnet sich ab, dass sich die Zahlen nochmals deutlich verbessert haben. „Wir nehmen Fahrt auf“, freut sich Starke und das ist wichtig, um diesen wirtschaftlichen Aufwärtstrend in den kommenden Jahren weiter ausbauen zu können.“    

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