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ElektromobilitätKlinikum Main-Spessart baut elektrischen Fuhrpark auf

Das Klinikum Main-Spessart nimmt sich dem Thema Elektromobilität an. Ab sofort sind zwei E-Fahrzeuge für den Eigenbetrieb des Landkreises unterwegs.

E-Auto Klinikum Main-Spessart
Martin Koch

Klinikreferent René Bostelaar (li.) und Sven Kremer (r.), Leiter Bau und Technik, freuen sich über die beiden E-Fahrzeuge für das Klinikum Main-Spessart.

Elektromobilität ist mehr als nur ein Trend. Auch das Klinikum Main-Spessart nimmt sich dem Thema an und baut einen elektrischen Fuhrpark auf. Zwei E-Autos sollen künftig zur Verfügung stehen. Genutzt werden die Fahrzeuge für Fahrten zwischen den einzelnen Standorten. Bisher unterhielt jeder Standort eigene Fahrzeuge, die größtenteils in die Jahre gekommen waren. Ein E-Auto wird als Poolfahrzeug für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genutzt. Das andere E-Auto nutzt der Fahrdienst des Klinikums.

Für Klinikreferent René Bostelaar ergeben sich mit dem neuen Fuhrpark viele Vorteile für Unternehmen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „In der Vergangenheit wurden die meisten Fahrten mit Privat-PKWs erledigt. Die einhergehende Abrechnung ist für alle ein bürokratischer Akt. Wir möchten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern damit unkompliziert Dienstfahrzeuge zur Verfügung stellen und den Verwaltungsaufwand verringern.“, so Bostelaar.

Fahrten und CO2-Ausstoß verringern

Auch die Anzahl der Fahrten soll in der Zukunft auf ein Minimum reduziert werden: „Die aktuelle Pandemie hat uns gezeigt, dass wir vieles auch über Videokonferenzen besprechen können und ein Treffen vor Ort nicht immer nötig ist. Auch der Umzug der Zentralverwaltung nach Lohr hat hier bereits Großes bewirkt.“ Wurden 2018 noch 61 825 km an Dienstfahrten verzeichnet, sank die Zahl 2019 auf 55 638 km und im letzten Jahr auf lediglich 29 234 km. 

Zudem spielte der ökologische Aspekt eine Rolle bei der Auswahl der Fahrzeuge. „Pro E-Auto sparen wir im Jahr circa 10 000 kg CO2-Ausstoß ein. Das ist enorm und ein wichtiger Schritt Richtung mehr Nachhaltigkeit“, erläutert der Leiter der Abteilung Bau und Technik Sven Kremer. 

Elektromobilität perspektivisch ausbauen

Aktuell können die Fahrzeuge über die neu errichtete interne Ladesäule im Wirtschaftshof des Klinikums in Lohr geladen werden. Auch zwei Lademöglichkeiten – eine Doppelladesäule mit maximal 22kW - auf den Besucherparkplätzen am Klinikum in Lohr sind geplant. Diese werden nach der Installation öffentlich zugänglich sein und den Besucherinnen und Besuchern des Klinikums zur Verfügung stehen.

„Die Personalvertretung unterstützt das Vorhaben der Klinikleitung. Wir hoffen und gehen davon aus, dass zukünftig bei Ersatzbeschaffungen verstärkt auf E-Mobilität gesetzt wird“, so der Personalratsvorsitzende, Albrecht Christ.

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