
Der Verwaltungsrat der Mühlenkreiskliniken hat in seiner aktuellen Sitzung die Übertragung der Leitungsverantwortung des Krankenhausstandorts Rahden mit 70 Betten an das Johannes Wesling Klinikum Minden mit 910 Betten bestätigt. Bereits im Februar 2019 hatte das Gremium dazu einen Grundsatzbeschluss gefasst. Nachdem nun der Feststellungsbescheid des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW vorliegt, konnte nun der endgültige Beschluss gefasst werden.
Die Änderung tritt zum 1. Februar 2020 in Kraft. Unmittelbare Auswirkungen auf die medizinische Versorgung hat die Maßnahme nicht. Das derzeitige medizinische Leistungsangebot aus Innerer Medizin, Allgemein- und Unfallchirurgie, Anästhesie sowie der Zentralen Notaufnahme wird erhalten. Außerdem sind punktuelle zusätzliche stationäre, teilstationäre und ambulante Angebote in Planung. Für die Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Krankenhausstandort Rahden ändert sich bis auf die organisatorische Zuordnung nichts.
„Der Wunsch der Bevölkerung nach einem Erhalt des Krankenhausstandorts Rahden ist unter den derzeitigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine große Herausforderung. Um diese zu meistern, haben wir mit der Zusammenlegung des Johannes Wesling Klinikums mit dem Krankenhaus Rahden nun das aus meiner Sicht richtige Instrument. Im Zusammenspiel zwischen einem großen Universitätsklinikum und einem kleinen Standort können Synergieeffekte besser genutzt werden. Auch wird die Personalsuche mit einem Universitätsklinikum im Rücken deutlich einfacher“, kommentiert der Vorstandsvorsitzende Dr. Olaf Bornemeier.







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