
Die beiden Klinikstandorte Freiberg und Mittweida sind laut Landrat Sven Krüger (parteilos) derzeit stabil. Um dies aber zu halten, schlägt der Landkreis die Gründung eines „Integrierten Gesundheitsverbundes“ vor. Beide Häuser – inklusive Tochtergesellschaften – sollen künftig partnerschaftlich zusammenarbeiten, um die medizinische Versorgung besser zu verzahnen. Sowie: „Die Widerstandsfähigkeit der Unternehmen gegenüber Einflüssen von Krankenhausreform und Finanzierungsentwicklung zu stärken“, heißt es in einer Mitteilung.
„Das ist natürlich ein Veränderungsprozess für die Beschäftigen, die sich täglich für die Patientinnen und Patienten engagieren“, betont Landrat Krüger und warb um die Unterstützung der Mitarbeitenden beider Häuser. „Denn mit einem Verbund werden nicht nur die Versorgung, sondern auch Arbeitsplätze gesichert“, heißt es weiter.
Personal soll mit diesem Vorhaben nicht abgebaut werden. Über den weiteren Fortgang des Prozesses solle transparent kommuniziert werden.
Der Kreistag entscheidet am 3. Dezember über den Vorschlag. Danach soll ein umfassender Veränderungsprozess starten, der zahlreiche Detailfragen klärt.
Zu den Klinikstandorten
Das Kreiskrankenhaus Freiberg ist ein Schwerpunktversorger mit 335 Planbetten, mit angegliedertem MZV und einer Kurzzeitpflege und Servicegesellschaften. Das Haus beschäftigt rund 970 Mitarbeitende.
Das Krankenhaus Mittweida ist ein Grund- und Regelversorger und hat 195 Planbetten, mit angegliedertem MVZ, weiteren Pflegeheimen und Servicegesellschaften. Die Einrichtung beschäftigt rund 800 Mitarbeitende.





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