
Die Lage bleibt ernst in Bremerhaven: Um die Liquidität des Klinikums Reinkenheide zu erhalten, verstärkt der Magistrat der Stadt den Kassenkredit um zehn Millionen Euro. Diese Maßnahme sei erforderlich, „damit die Geschäftsführung den notwendigen Restrukturierungsprozess weiter vorantreiben kann“, erklärt Kämmerer Torsten Neuhoff.
Allerdings ist das frische Geld an Bedingungen verknüpft. Mit der Gewährung des Kredites gehe die Auflage an die Geschäftsführung einher, die Liquiditätslage des Klinikums nachhaltig zu verbessern, heißt es in einer Mitteilung des Magistrats. „Bevor Gelder abgefordert werden können, muss deren Verwendung gegenüber dem Magistrat als Gesellschafter erklärt werden“, so Neuhoff. Darüber hinaus sei die Geschäftsführung gehalten, monatlich über die finanzielle Situation zu berichten.
„Mit der Aufstockung des Kassenkredites sichern wir das Klinikum Reinkenheide finanziell ab und sorgen gleichzeitig für maximale Transparenz bei der Mittelverwendung“, betont Stadträtin Andrea Toense, die Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikums. Sie sei zuversichtlich, dass mit dieser Sicherheit und unter enger Beteiligung des Gesellschafters „die Restrukturierung und damit langfristige Sicherung des Klinikums gelingen kann“. Wie berichtet, hatte der Maximalversorger, der vor wenigen Tagen seinen 50. Geburtstag feierte, wegen seines Defizits erst kürzlich einen Einstellungsstopp verhängt.







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