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Städtisches Klinikum MünchenMillionen für den Jobabbau

Um den geplanten Jobabbau am Städtischen Klinikum München möglichst sozialverträglich zu regeln, soll zum 1. Juli offenbar eine Qualifizierungsgesellschaft die Arbeit aufnehmen. Das Angebot werde die Stadt bis zu 116 Millionen Euro kosten, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“.

Dem Schrumpfungsprozess im Stadtklinikum werde dem Bericht zufolge fast jeder vierte Arbeitsplatz zum Opfer fallen. Die betroffenen Mitarbeiter könnten sich in einer von der Stadt finanzierten Qualifizierungsgesellschaft weiterbilden. Zudem sollen sie Hilfe bei der Vermittlung in eine neue Stelle erhalten – zunächst bei vollem Lohn, vom dritten Jahr an mit Abstrichen, heißt es weiter. Das habe die Vollversammlung des Stadtrats beschlossen.

Das neue Unternehmen soll demnach zum 1. Juli starten. Die Weiterqualifizierung übernehme die "Münchner Arbeit", eine darauf spezialisierte Tochterfirma der Stadt, schreibt die Zeitung. Das Angebot, das die Stadt bis zu 116 Millionen Euro koste, richte sich vor allem an Mitarbeiter aus der Verwaltung, aus den Küchen, technischen Diensten sowie aus dem Blutspendedienst.

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