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KooperationOldenburg und Delmenhorst bündeln Fachgebiete im Verbund

Universitäre Kardiologie für den kleineren Standort: Das Klinikum Oldenburg und das Delme Klinikum Delmenhorst bündeln in einer Verbundkooperation ihre Kompetenzen in Onkologie und Kardiologie. Weitere Schwerpunkte sollen folgen.

Gruppenbild Kliniken Oldenburg und Delme
KOL
v.l.: Dr. Christian Peters (Geschäftsführer Delme Klinikum Delmenhorst), Dr. Constanze Kathan-Selck (Stabsstelle des Vorstands für Universitätsmedizin und Kooperationen Klinikum Oldenburg), Prof. Andrea Morgner-Miehlke (Vorständin Klinikum Oldenburg), Josef Jürgens (Geschäftsführer Delme Klinikum Delmenhorst) und Rainer Schoppik (Vorstand Klinikum Oldenburg).

„Die Krankenhausreform verlangt neue Formen der Zusammenarbeit.“ Mit diesen Worten begründet Dr. Christian Peters, Geschäftsführer des Delme Klinikums Delmenhorst, eine Partnerschaft, die zwei kommunale Häuser im Nordwesten Niedersachsens enger zusammenrücken lässt.

Das Klinikum Oldenburg und das Delme Klinikum Delmenhorst haben eine strategische Verbundkooperation geschlossen. Vertraglich vereinbart wurde sie bereits Anfang 2026. Im Mittelpunkt stehen zunächst gemeinsame Projekte in der Onkologie sowie in der Kardiologie und Herzchirurgie. Das Klinikum Oldenburg übernimmt als Maximalversorger und Teil der Universitätsmedizin Oldenburg die koordinierende Rolle innerhalb der Versorgungsregion.

Wohnortnähe trifft Universitätsmedizin

Konkret soll die kardiologische Versorgung am Delme Klinikum durch die Expertise der Universitätsklinik für Kardiologie aus Oldenburg ausgebaut werden. In der Onkologie knüpfen beide Häuser an eine bestehende Zusammenarbeit an: Das onkologische MVZ des Klinikums Oldenburg ist seit Jahren am Standort Delmenhorst etabliert. Geplante Neubauten an beiden Standorten sollen die Zusammenarbeit weiter vertiefen.

Mit der Verbundkooperation verbinden wir das Beste aus beiden Welten.

So beschreibt Peters die Logik des Zusammenschlusses. Das Delme Klinikum bleibe der zentrale Versorger für Delmenhorst und Umgebung, zugleich erhielten Patientinnen und Patienten einen direkteren Zugang zu hochspezialisierten universitären Leistungen.

Auch die Oldenburger Seite betont die regionale Verantwortung. Die Herausforderungen im Gesundheitswesen ließen sich nur gemeinsam bewältigen, sagt Prof. Andrea Morgner-Miehlke, Vorstand des Klinikums Oldenburg. Mit der Kooperation schaffe man die Grundlage für eine engere Zusammenarbeit zum Nutzen der Patientinnen und Patienten.

Die Partnerschaft ist nach Angaben beider Häuser langfristig angelegt. Weitere Versorgungsschwerpunkte sollen in den kommenden Jahren schrittweise hinzukommen. Beide Kliniken verstehen ihren Schulterschluss als Beitrag zur Umsetzung der Krankenhausreform und als Signal für die künftige Krankenhauslandschaft in Niedersachsen.

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