Weiterentwicklung

Rems-Murr-Kliniken stellen Medizinkonzeption vor

Der Landrat, die Führungskräfte und Chefärzte der Rems-Murr-Kliniken haben auf einer Pressekonferenz die Medizinkonzeption der Öffentlichkeit vorgestellt, in der es um die Herausforderungen der beiden Standorte geht.

Marc Nickel, Geschäftsführer Rems-Murr-Kliniken

Foto: Rems-Murr-Kliniken

Marc Nickel, Geschäftsführer Rems-Murr-Kliniken

Rems-Murr-Klinikum Winnenden

Foto: Rems-Murr-Kliniken

Rems-Murr-Klinikum Winnenden

Im ersten Prozess wurde für jeden medizinischen Bereich der beiden Standorte erarbeitet, wie dieser sich weiterentwickeln kann und wie eine sinnvolle standortübergreifende Kooperation zwischen Winnenden und Schorndorf zum beiderseitigen Nutzen möglich wird. Anschließend wurde durch externe Experten eine genaue Betrachtung durchgeführt, welche baulichen Implikationen diese medizinischen Weiterentwicklungen haben. Dabei geht es vor allem darum, mögliche Räumlichkeiten für Bettenzimmer, medizinisches Gerät, Behandlungsräume und Labore mit den im medizinischen Teil entworfenen Zukunftsperspektiven abzugleichen.

Abschließend wurden die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen der medizinischen Weiterentwicklung sowie der damit zusammenhängenden baulichen Implikationen über einen Zeithorizont von 2017 bis 2029 beleuchtet. In die Berechnung sind unter anderem die medizinischen Leistungen, die Personalkosten sowie die Kosten für die jeweiligen Baumaßnahmen eingeflossen und in Form einer Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt worden. Zusätzlich werden realistische Annahmen gemacht, wie sich die Abrechnungsmodalitäten für Krankenhäuser in den nächsten Jahren entwickeln werden und wie sich Steigerungen in den Tarifverträgen und den Sachkosten auswirken werden. Zusammenfassend kommen die bauliche Analyse und die ökonomische Simulation zu dem Ergebnis,
dass eine Fortführung der beiden Standorte Schorndorf und Winnenden die wirtschaftlich nachhaltigste Lösung darstellt

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Rems-Murr-Kliniken, Landrat Richard Sigel, betont, dass die Erarbeitung der Medizinkonzeption notwendig geworden sei, weil es bisher keine verbindliche Planungsgrundlage für die Rems-Murr-Kliniken gegeben habe: "Für mich war es deshalb wichtig, mit der Medizinkonzeption eine verlässliche Entscheidungsgrundlage für die Kreisgremien zu erarbeiten."

Der Geschäftsführer der Rems-Murr-Kliniken, Marc Nickel, stellte vor allem die Aufbruchsstimmung und die Geschlossenheit in den Rems-Murr-Kliniken heraus: "Wir haben für Sie einen Blick in die Zukunft gewagt. Dabei haben wir aber keine Glaskugel zur Hilfe genommen, sondern einen sehr aufwendigen, über einjährigen Prozess, in dem wir uns gemeinsam mit den Klinikleitungen, den Chefärzten, den Pflegedienstleitungen und den Führungskräften Gedanken gemacht haben, wie wir die Rems-Murr-Kliniken weiter auf der Erfolgsschiene halten."

  • Schlagwörter:
  • Rems-Murr-Kliniken
  • RMK
  • Marc Nickel
  • Medizinkonzeption

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Um einen Kommentar hinzuzufügen melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich.

Jetzt anmelden/registrieren