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Region Paderborn/MarsbergSt. Johannisstift und BBT-Gruppe vereinen Krankenhäuser

Die BBT-Gruppe und die Stiftung St. Johannisstift Paderborn wollen die Versorgungsangebote ihrer Krankenhäuser der Region Paderborn/Marsberg zusammenführen. Eine Absichtserklärung wurde nun unterzeichnet.

Absichtserklärung St. Johannisstift und BBT-Gruppe
BBT-Gruppe

Eine gemeinsame Zukunft planen die Verantwortlichen der BBT-Gruppe und des St. Johannisstifts.

 

Bereits vor mehreren Monaten haben die Stiftung St. Johannisstift Paderborn und die BBT-Gruppe in der Region Paderborn/Marsberg Gespräche zur Prüfung einer möglichen Zusammenführung der Versorgungsangebote ihrer Krankenhäuser aufgenommen, nun wurden erste Ergebnisse in Form einer Absichtserklärung konkretisiert. Die Gründung starker Verbünde ist im Rahmen des Landeskrankenhausplans für NRW gewollt und soll den Krankenhäusern dabei helfen, wirtschaftliche Herausforderungen gemeinsam zu überstehen.

Starker Gesundheitsdienstleister für die Region

In der Absichtserklärung ist der mehrjährige Prozess zur Zusammenführung der Krankenhäuser, Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn, St.-Marien-Hospital Marsberg und Ev. Krankenhaus St. Johannisstift zu einem gemeinsamen Gesundheitsdienstleister vorgesehen. Unter dem Leitgedanken „Wir machen Zukunft. Gemeinsam. Für Menschen.“ soll perspektivisch ein starker Gesundheitsdienstleister für die Region entstehen, der mit einem vielfältigen medizinischen Angebot eine möglichst optimale Versorgung für die Bevölkerung im Paderborner Land und östlichen Hochsauerland sichert. Dabei steht das Vorhaben noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch das Bundeskartellamt.

Im Rahmen der Kooperation sollen die caritativen und diakonischen Wurzeln aller Partner berücksichtigt werden. So arbeitet das St. Johannisstift bereits seit vielen Jahren mit dem Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn im Kontinenzzentrum OWL zusammen. Alle drei Krankenhäuser versorgen derzeit gemeinsam mit 2200 Mitarbeitenden jährlich rund 35 000 stationäre und 65 000 ambulante Fälle. Die beiden Pflegeschulen bieten Platz für rund 800 Auszubildende.

Ein erweitertes hochspezialisiertes medizinisches Angebot, Attraktivität für zukünftige Bewerber*innen und vielfältige Entwicklungsperspektiven für Mitarbeitende sind weitere Ziele der Kooperation. Im nächsten Schritt soll in verschiedenen Projektgruppen, besetzt mit Fachexpert*innen aus den einzelnen Häusern, die Zielperspektive konkretisiert werden.

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