
Die Geschäftsführerin des St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach, Frau Cornelia Kaltenborn, und die Kommandeurin und ärztliche Direktorin des Bundeswehr Zentralkrankenhauses (BwZKrhs) Koblenz, Frau Generalarzt Dr. med. Almut Nolte, einigten sich auf eine Kooperationsvereinbarung zur Optimierung der regionalen Krankenhausversorgung.
Unterstützung während des Ausbaus in Andernach
Seit Anfang Januar 2020 leitet Dr. med. Ralph Rüdelstein die kardiologische Abteilung des St. Nikolaus-Stiftshospitals in Andernach als neuer Chefarzt. Zur Optimierung, vor allem auch der Notfallversorgung, wird das Krankenhaus in Andernach mit einem neuen Herzkatheterlabor ausgestattet, das bis spätestens Mitte dieses Jahres in Betrieb gehen soll.
Bis dahin unterstützt das Bundeswehr Zentralkrankenhaus Koblenz die kardiologische Abteilung des St. Nikolaus-Stiftshospitals bei der Versorgung kardiologischer Fälle, auf der Grundlage eines bereits abgestimmten Behandlungsprozesses. Zukünftig werden Patienten aus Andernach in die Innere Abteilung des BwZKrhs Koblenz überwiesen und hier einer Herzkatheteruntersuchung unterzogen. Im Rahmen der nun geschlossenen Kooperationsvereinbarung wurde ergänzend die Möglichkeit geschaffen, dass auch Kardiologen aus dem Andernacher Krankenhaus direkt im Herzkatheterlabor des BwZKrhs Koblenz mitarbeiten können.
Langfristige Zusammenarbeit
Außerdem wurde eine langfristige Zusammenarbeit zwischen beiden Krankenhäusern beschlossen. Andernacher Patientinnen und Patienten werden zukünftig auch für weiterführende Untersuchungen und Behandlungsmaßnahmen, die das Herz betreffen, ans BwZKrhs Koblenz überwiesen. Dies betrifft elektrophysiologische Untersuchungen und Therapiemaßnahmen wie Ablationen, die Reparatur von Herzklappen zum Beispiel durch Kathetereingriffe oder klassische Operationen, aber auch Bypass-Operationen durch die Abteilung für Herz- und Gefäßchirurgie. Die Zusammenarbeit soll auch in anderen Bereich wie beispielsweise der Hämato-Onkologie zum Wohle der Patientenversorgung im nördlichen Rheinland-Pfalz intensiviert werden.





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