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Uniklinik LeipzigTrendwende nach zwei schwierigen Jahren

Die Uniklinik Leipzig hat im vergangenen Jahr mehr Patienten behandelt und ein deutlich besseres Jahresergebnis eingefahren als 2014. Das Ergebnis betrug nach Klinikangaben gut 1,9 Millionen Euro, während es im Vorjahr noch ein Minus von mehr als 5,2 Millionen gegeben hatte.

Nach zwei wirtschaftlich schwierigen Jahren habe die Uniklinik die Trendwende vollzogen, hieß es bei der Bilanzkonferenz. Marya Verdel, Kaufmännischer Vorstand des UKL, erklärte, 2015 habe das UKL die höchste erlöswirksame Leistung seiner Geschichte verzeichnet. Die Zahl der teil- und vollstätionär behandelten Fälle stieg auf 55.048 nach 52.705 im vorangegangenen Jahr. Auch in den Ambulanzen wurden mit 668.848 Fällen mehr als in 2014 gezählt (656.259 Fälle).

Zudem seien im vergangenen Jahr die Weichen für zahlreiche Bauprojekte gestellt worden, die bereits sichtbar Gestalt annehmen. Derzeit laufe etwa der Ausbau der Gefäßmedizin und der Frauen- und Kindermedizin sowie des Krebszentrums. Für letztere entstehen nach Klinikangaben im Klinikneubau Haus 7 dringend benötigte neue Flächen. "Mit den Neubauten reagieren wir zum einen auf den erwarteten weiteren Zuwachs in diesen leistungsstarken Bereichen", sagte Vorstandssprecher Wolfgang E. Fleig. Zum anderen würden weitere Synergieeffekte und Prozessoptimierungen geschaffen, "die uns helfen werden, unsere Patienten noch besser zu versorgen".

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