
Dadurch könnten Brände letztlich schneller gelöscht werden. Die Anlage ermögliche zudem eine behördenübergreifende Kommunikation, betonte Innenminister Holger Stahlknecht (CDU). Nach Angaben des Klinikums wurden 840.000 Euro in die neue Technik investiert.
Jetzt könne "jeder Winkel des Gebäudes durch Funk erreicht werden", sagte Christiane Becker, Direktorin des Pflegdienstes am UKH. Damit werde die Sicherheit für Patienten und Mitarbeiter erhöht. Bedingt durch die bauliche Struktur des UKH, in dem etwa Stahlbeton verbaut und Blei-Abschirmungen eingebaut wurden, und die Größe sowie Komplexität des Baukörpers kamen die bisher eingesetzten analogen Funkverbindungen der Einsatzkräfte teilweise an ihre Grenzen, erklärte die Uniklinik.
Das Klinikum an der Ernst-Grube-Straße ist ein Hunderte Meter langer Gebäudekomplex, in dem rund 900 Patienten stationär versorgt werden können. Zu den Hauptzeiten arbeiten den Angaben zufolge rund 2.000 Angestellte am Standort. Hinzu kommen zahlreiche ambulante Patienten, Besucher sowie Studenten. Im gesamten Gebäude wurden nach UKH-Angaben sogenannte Strahlerkabel als Ringleitungen installiert. Dieses spezielle Leitungssystem strahlt das Funksignal auf der gesamten Leitungslänge ab. Dazu wurden zwei Hauptringleitungen und mehrere Nebenringleitungen eingebaut.
Die digitale Funkanlage befindet sich im Normalfall im Ruhemodus. Wird über die Bandmeldeanlage Alarm ausgelöst, wird die Funkanlage automatisch in den Betriebsmodus versetzt, und die Ringleitungen werden aktiviert. Außerdem kann das System auch manuell gestartet werden. Im UKH wurde die Anlage in den vergangenen drei Jahren über mehrere Bauabschnitte eingerichtet.




Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Jetzt einloggen