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Graduiertenprogramm

Uniklinik Köln investiert 3,5 Millionen Euro in Herzforschung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat in der vergangenen Woche die Förderung eines neuen Graduiertenprogramms mit dem Titel: „Inflammation und zelluläre Stress-Reaktionen: Veränderungen bei vaskulärer Dysfunktion“ an der Uniklinik Köln bewilligt.

Uniklinik Köln

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Das Graduiertenkolleg 2407 (GRK) wurde in einer ersten Förderperiode bis zum Jahr 2022 bewilligt und umfasst Fördermittel in Höhe von bis zu 3,5 Millionen Euro.

Fokus liegt auf Ausbildung junger Naturwissenschaftler

So wenig verstanden die genauen Mechanismen von Entzündung für die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen sind, so wenig wird diese Kenntnis bisher in neue Therapieoptionen umgesetzt. Genau das haben sich 16 Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln und der Uniklinik Köln unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Stephan Baldus, Direktor der Klinik III für Innere Medizin, und Univ.-Prof. Dr. Stephan Rosenkranz, Leiter des Cologne Cardiovascular Research Center, zur Aufgabe gemacht.

Das Konsortium des Kollegs besteht aus klinisch tätigen Ärzten und Biologen, die große Erfahrung aus der Grundlagenforschung einbringen. Ein besonderer Fokus liegt auf der innovativen Ausbildung junger Nachwuchswissenschaftler, gerade auch junger, forschungsbegeisterter Mediziner, denen mit diesem Programm ermöglicht wird, neben ihrer klinischen auch eine experimentell-grundlagenwissenschaftliche Ausbildung aus höchstem Niveau zu erhalten.

Interdisziplinärer Forschungsansatz wird angestrebt

Prof. Rosenkranz, Forschungskoordinator des GRK 2407, erklärt: „Unsere wissenschaftlichen Ziele des Graduiertenprogramms sind die interdisziplinäre Erforschung bedeutsamer Krankheitsmechanismen, die durch chronische Entzündungsreaktionen bedingte Gefäßfehlfunktionen in verschiedenen Organsystemen wie Herz, Lunge und Nieren Schaden anrichten. Und: Wir wollen jungen Nachwuchswissenschaftlern eine am Patienten orientierte, innovative und strukturierte wissenschaftliche Ausbildung ermöglichen.”

Das neue Kolleg basiert auf engen Kooperationen der Klinik III für Innere Medizin mit dem Exzellenzcluster CECAD („Cellular Stress Responses in Aging-Associated Diseases”), dem Zentrum für Molekulare Medizin Köln (ZMMK), dem Institut für Pathologie, dem Cologne Genomics Center (CGC), sowie dem Max-Planck-Institut für die Biologie des Alterns und dem Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung (ehemals Max-Planck-Institut für neurologische Forschung), die beide auf dem Campus der Uniklinik Köln beheimatet sind.

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  • Uniklinik Köln
  • Herzforschung
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