Übernahme

Universitätsmedizin Mainz übernimmt das Diakoniekrankenhaus Ingelheim

Gute Nachrichten für die Bürger der Region: Der Aufsichtsrat der Universitätsmedizin Mainz hat der Übernahme des Krankenhauses in Ingelheim zugestimmt.


Agaplesion Diakoniekrankenhaus Ingelheim

Agaplesion

Agaplesion Diakoniekrankenhaus Ingelheim

Die Stadt Ingelheim und die Universitätsmedizin Mains haben inzwischen eine neue Trägeresellschaft unter dem Namen "Krankenhaus Ingelheim der Universitätsmedizin Main gGmbH" gegründet. Zum 1. November soll das Krankenhaus offiziell unter neuer Trägerschaft starten.

Das Bundeskartellamt hatte seine Zustimmung zum Trägerwechsel bereits Anfang dieses Jahres erteilt: "Alle Mitarbeitenden werden übernommen und können ihre medizinischen und pflegerischen Angebote mit einem renommierten und starken Partner aus der Region in die Zukunft führen.", so Jörg Marx, Vorstand Agaplesion gAG.

Ralf Claus, Oberbürgermeister der Stadt Ingelheim, zeigt sich hoch erfreut darüber, dass die Verhandlungen einen positiven Abschluss gefunden haben: "Für uns als Mittelzentrum ist das Ingelheimer Krankenhaus eine wichtige Infrastruktureinrichtung und ein bedeutender Standortfaktor für Stadt und Region. Mit der Universitätsmedizin Mainz haben wir nun einen leistungsstarken und kompetenten Partner zur erfolgreichen Weiterführung einer wohnortnahen stationären medizinischen Grundversorgung. Stadtrat und Verwaltung haben mit ihren Beschlüssen und den damit verbundenen finanziellen Zusagen stets für den Erhaltdes Ingelheimer Krankenhauses gekämpft."

Dr. Elkre Frank, Kaufmännischer Vorstand der Universiätsmedizin Mainz, erläutert: "Unbestritten gibt es einen nicht unerheblichen Sanierungsbedarf, an dem sich die Stadt Ingelheim beteiligen wird. Dennoch bietet die Übernahme in unseren Augen die Chance, eineWirtschaftlichkeit durch Neuaufstellung, Weiterentwicklung des medizinischen Angebots und Ausnutzung von Synergien - etwa im administrativen Bereich - zu erreichen." Und weiter: "Als neuer Träger werden wir das gesamte Personal übernehmen, wobei perspektivisch sogar von einer Erhöhung der Vollkräftezahl im hohen zweistelligen Bereich auszugehen ist."


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