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KrankenhausdirektionRudolf Leuwer übernimmt am Klinikum Bremen-Mitte

Prof. Rudolf Leuwer übernimmt interimsweise die Direktion des Klinikums Bremen-Mitte. Er folgt auf Evelyn Möhlenkamp, die innerhalb der Geno eine andere Position antritt. 

Prof. Rudolf Leuwer
Geno
Bis Mitte 2025 war Prof. Rudolf Leuwer Medical Consultant für die Helios-Regionen West und Ost.

Bremens größtes Krankenhaus wechselt erneut an der Spitze: Prof. Rudolf Leuwer hat zum 18. Juni 2026 die Position des geschäftsführenden Krankenhausdirektors am Klinikum Bremen-Mitte übernommen. Er folgt auf Evelyn Möhlenkamp, die auf eigenen Wunsch in eine andere Funktion innerhalb der Gesundheit Nord (Geno) wechselt. Leuwer tritt das Amt zunächst nur interimsweise an – bis die Position dauerhaft neu besetzt wird.

Ende September vergangenen Jahres verließ Dr. Andrea Bronner, die seit Februar 2021 das Amt der geschäftsführenden Direktorin inne hatte, das Klinikum Richtung Berlin. Am Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge trat sie als Ärztliche Direktorin an. Evelyn Möhlenkamp, die bereits seit April 2022 Pflegedirektorin am Standort Bremen-Mitte war, übernahm Bronners Position ebenfalls interimistisch. 

Prof. Rudolf Leuwer ist ausgebildeter HNO-Arzt, seit Jahren aber im Klinikmanagement tätig. Zuletzt verantwortete er von 2021 bis 2025 als Geschäftsführer und Arbeitsdirektor die Helios-Standorte Wuppertal und Krefeld, parallel war er als Medical Consultant des Vorstands für die Helios-Regionen West und Ost mit insgesamt 38 Krankenhäusern zuständig. Zuvor steuerte er als Regionalgeschäftsführer Medizin 18 Kliniken der Helios Region West. „Wir freuen uns, dass wir einen so erfahrenen Krankenhausmanager gewinnen konnten“, so Dr. Dorothea Dreizehnter, Vorsitzende der Geno-Geschäftsführung.

Wechsel mitten in der Restrukturierung

Der neue Direktor übernimmt zu einem anspruchsvollen Zeitpunkt. Das Klinikum steht vor einer umfassenden Restrukturierung, die durch Krankenhausreform, Ambulantisierung und Fachkräftemangel getrieben wird. Zentrale Projekte wie die Zentralisierung der Medizinprodukteaufbereitung und der Speisenversorgung stehen noch an. Das größte Vorhaben ist die geplante Fusion mit dem Klinikum Links der Weser zu einem Maximalversorger. Die Zusammenlegung beider Häuser ist zum Jahreswechsel 2029/2030 vorgesehen.

„Erfolgreiche Transformation gelingt nur dann, wenn medizinische Qualität, strategische Weiterentwicklung und wirtschaftliche Stabilität gemeinsam gedacht werden“, sagt Leuwer. „Genau an dieser Schnittstelle liegt meine Erfahrung.“

Das Klinikum Bremen-Mitte beschäftigt rund 2400 Mitarbeitende und umfasst etwa 30 Fachkliniken und Institute.

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